02 Januar 2018 | Unfälle

Mann ertrinkt im Auto

Tödliche Unfälle im Meer, auf dem Gleis und auf der Straße

Bei Unfällen in den letzten Tagen des Jahres 2017 sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Ungewöhnlich und spektakulär ist der Fall des Unternehmers Dörgeloh aus Omaruru, der in seinem Auto ertrunken ist. Zwei Touristen starben beim Verkehrsunfall, ein Namibier wurde vom Zug erfasst.

Von Stefan Fischer, Windhoek/Walvis Bay

Im gestrigen Polizeibericht ist zwar von dem 58-jährigen Heinrich Dörgeloh aus Omaruru die Rede, allerdings dürfte es sich um Heiner Dörgeloh aus dem genannten Ort handeln, der dort nicht nur als Unternehmer, sondern auch von (früheren) Ehrenamtsfunktionen (Vorsitzender des Reitvereins sowie der Bürgerinitiative ORA) bekannt ist.

Dörgeloh ist den Angaben zufolge am Samstagabend mit einem Fahrzeug des Typs Toyota Land Cruiser am Uferstrand von Pelican Point südlich von Walvis Bay unterwegs gewesen, als eine Welle den Wagen acht Meter weit ins Meer zog. Laut Polizei hat der Fahrer, Tinus van Zyl (29), sich aus dem Auto befreien und an Land schwimmen können, was Dörgeloh, der halbseitig gelähmt gewesen ist, nicht gelang. Deshalb sei er ertrunken. „Ich habe versucht, nach dem Auto zu tauchen und meinen Vater zu retten, aber es ist schnell gesunken. Wir konnten nichts tun, ihm zu helfen“, wird der Sohn des Verstorbenen, Emil Dörgeloh, von der Nachrichtenagentur Nampa zitiert.

Zu einigen Details gibt es unterschiedliche Angaben. Während Polizeisprecher Erastus Iikuyu (Swakopmund) 19 Uhr als Unglückszeit nennt und über zwei Insassen des Wagens berichtet, nennt die Windhoeker Polizeisprecherin Kauna Shikwambi als Unglückszeitpunkt 22 Uhr sowie eine dritte Person im Auto, die sich habe retten können. Beide sind sich indes einig, dass Dörgeloh geborgen und zur Untersuchung ins Leichenschauhaus gebracht worden sei, während sich das Auto noch unter Wasser befinde.

Die Polizei berichtete von weiteren Unfällen mit Todesfolge. So sei bereits am 28. Dezember gegen 22.30 Uhr ein Mann in seinem Auto beim Überquerten eines Bahnüberganges in Okahandja vom Zug erfasst worden und an der Unfallstelle gestorben. Bei dem Opfer handele sich um Raul Roberto Daniels (35), heißt es.

Am letzten Tag des Jahres sind laut Polizeiangaben indes zwei südafrikanische Touristen ums Leben gekommen, als ihr Auto zwischen Ghaub- und Kuiseb-Pass mit einem anderen Fahrzueug kollidierte. Offenbar haben die Südafrikaner an einer unübersichtlichen Stelle überholt und waren somit auf der falschen Straßenseite. Im anderen Fahrzeug hätten vier französiche Touristen sowie ein namibischer Fahrer gesessen, die allesamt verletzt und ins Krankenhaus transportiert worden seien.

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