21 Dezember 2006 | Lokales

Mammut-Transport erfolgreich

Swakopmund/Windhoek - Der Trans-Caprivi-Korridor hat seine Reifeprüfung bestanden. Der bisher größte Transport von 8000 Tonnen Weizen und Erbsen aus den USA über Walvis Bay ins Nachbarland Sambia ist ohne Zwischenfälle abgeschlossen worden.

Die große Herausforderung ist geschafft. Ohne Zwischenfälle oder Pannen ist eine Fracht von 8000 Tonnen Weizen und Erbsen, jeweils in 50-Kilogramm-Säcken abgepackt, 2100 Kilometer durch Namibia bis in die sambische Hauptstadt Lusaka gebracht worden.

Damit hat sich nicht nur der Spediteur, Transworld Cargo, sondern auch die namibische Verkehrsstruktur bewährt. "Es lief so normal, das schon fast die Spannung fehlte", sagte Norbert Liebich von Transworld Cargo auf AZ-Nachfrage und fügte hinzu: "Unser Kunde ist mehr als zufrieden."

Mitte September des Jahres hatte das Welternährungsprogramm (World Food Programme) der Spedition Transworld Cargo den Auftrag erteilt, eine Lieferung dieser Größenordnung von Walvis Bay nach Lusaka in Sambia zu transportieren. Innerhalb von zwei Monaten sollte die Fracht abgeliefert werden, so der Auftrag.

Bis nach Tsumeb waren die Säcke auf dem Schienennetz transportiert worden. Die Zusammenarbeit mit Trans-Namib sei hervorragend verlaufen, so Liebich, auch die rund 280 Lkw-Fahrten von Tsumeb nach Lusaka seien erfolgreich durchgeführt worden, Pannen habe es nicht gegeben. Nur einmal sei der Transport unterbrochen worden: "Wegen der Wahlen in Sambia hatten wir zu unserer eigenen Sicherheit eine fünftägige Pause", erklärte der Speditionsexperte, "wir wussten ja nicht, ob die Wahlen friedlich verlaufen".

Liebich gab des Weiteren bekannt, dass in den nächsten Tagen eine weitere Lieferung des Welternährungsgrogramms in Walvis Bay erwartet werde. "Hierbei handelt es sich zwar um eine sehr viel kleinere Fracht von 400 Tonnen Erbsen, die ebenfalls für Sambia bestimmt sind", so Liebich, "aber auch hier hat Transworld Cargo den Auftrag erhalten".

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