19 Mai 2020 | Natur & Umwelt

Löwen verursachen weitere Viehverluste

Windhoek (ms) – Der Mensch-Tier-Konflikt im Nordwesten des Landes dauert unvermindert an. In dem jüngsten Zwischenfall wurden in der Nacht auf Montag 33 Ziegen von Löwen bei Spaarwater getötet und eine der beteiligten Raubkatzen von deren Eigentümer erschossen.

Das hat der Vorsitzende von DeLRHA (Desert Lions Human Relations Aid), Izak Smit, gestern bekanntgegeben. Nach seiner Darstellung hätten sich die Ziegen in einem Gehege befunden, das noch nicht strukturell verstärkt worden sei und den Löwen nicht hätte standhalten können. Die Löwen hätten keinen Peilsender getragen, weshalb die Farmer nicht vor dem bevorstehenden Angriff hätten gewarnt werden können.

Bei demselben Zwischenfall habe ein Leopard das „Durcheinander“ während des Löwenangriffs genutzt und einen Hund eines der Ziegenfarmer auf einen Baum geschleppt, wo dieser die Raubkatze erschossen habe. Ferner habe der Viehzüchter eine Hyäne erschossen, die eine der von den Löwen erlegte Ziege gefressen habe. Der Farmer habe zuvor eng mit Naturschützern zusammengearbeitet, aber sei durch die andauernden Viehverluste offenbar zur Selbsthilfe gezwungen worden.

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