13 Februar 2019 | Natur & Umwelt

Länderübergreifend Wilderei eindämmen

Windhoek (nic) – Um Wilderei weiter eindämmen zu können, müssten vor allem die Menschen in den betroffenen Gegenden den Wert der Wildtiere erkennen und gewillt sein, mit den Behörden zusammenzuarbeiten. Dies sagte gestern die stellvertretende Ministerin für Umwelt und Tourismus, Bernadette Jagger, bei der Eröffnung eines dreitägigen Workshops zur Bekämpfung der Wildtierkriminalität im Protea-Hotel in Windhoek. Ausgerichtet für Justizmitarbeiter und Strafverfolger des Kavango-Sambesi-Transfrontier-Naturschutzgebiets (Kaza Tfca) – und damit für Teilnehmer aus Namibia, Sambia, Simbabwe, Angola und Botswana – soll die Tagung „das Bewusstsein für die Ernsthaftigkeit von länderübergreifender Wildtierkriminalität“ steigern und durch gegenseitigen Austausch die Strafverfolgungsbehörden und den Justizsektor stärken.

„Das Kaza-Gebiet weist die größte Elefantenpopulation Afrikas vor“, erläuterte Kaza-Programm-Manager Frederick Dipotso, der weiter von einem 520000 km2 großen Gebiet mit rund 250000 Elefanten sprach. Kaza habe aber auch einen Anstieg der Wilderei feststellen müssen sowie einen vermehrten Handel mit Elfenbein und Nasenhorn. Und genau hier sei die Unterstützung aus der lokalen Bevölkerung wichtig, betonte Jagger. Laut Dipotso soll nun ein Masterplan erarbeitet werden, der auch die Schulung der ländlichen Bevölkerung beinhalte, um ihnen den ökonomischen wie ökologischen Wert der Natur und Tierwelt zu vermitteln.

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