02 August 2011 | Lokales

Letzte Warnung für Squatter

Swakopmund - Trotz Ultimatums wollen die DRC-Squatter nicht umziehen - im Gegenteil: Nach der Aushändigung des Ultimatums in der vergangenen Woche sind noch weitere Personen hinzugezogen. "Wir bleiben hier", sagte ein Sprecher gestern. Lediglich ein Siedler, der anonym bleiben möchte, hat gestern seine sieben Sachen gepackt - er ist nach Mondesa umgezogen. "Es sieht nicht so aus, als ob die anderen Leute umziehen werden", sagte dieser Mann, der einige Wochen dort gehaust hat. Und: "Allein am Wochenende wurden hier gleich drei neue Hütten errichtet." Eine andere Person betrachtete das Schreiben sogar als Witz: "Wir haben schon viele Warnungen bekommen, aber noch nichts ist passiert."

Vor kurzem hat die Swakopmunder Stadtverwaltung den Siedlern ein Ultimatum gestellt. In einem Schreiben werden die Personen aufgerufen, das Gebiet bis heute zu räumen, sonst würden rechtliche Schritte folgen. Ob die Polizei heute eingreifen wird, war gestern noch nicht klar.

In ihrer Rede bei der jüngsten Stadtratssitzung am vergangenen Donnerstag hat Swakopmunds Bürgermeisterin Rosina //Hoabes die Sache als "kritische und heftige Angelegenheit" beschrieben. "Dies kann von einem vernünftig gesinnten Menschen nicht ignoriert werden", sagte sie. Sie hielt einen "Führer" der Stadt für die Angelegenheit verantwortlich. "Es muss aber in Acht genommen werden, dass andere Faktoren das Problem kompliziert gemacht haben", fügte sie hinzu.

Von allen Landesteilen strömten viele Menschen nach Swakopmund, in der Hoffnung, hier einen Job zu finden. Dies sei eine Herausforderung, die "gütlich" gelöst werden müsse. "Mein Büro wurde vor kurzem von DRC-Siedlern überschwemmt. Diese Leute suchen Land", sagte sie. //Hoabes betonte, dass in der Vergangenheit mehrere Treffen stattgefunden hätten, um eine Lösung zu finden.

"Wenn jede Person nach eigenem Wunsch Land ergreift, werden wir eine unangenehme Situation haben, die außer Kontrolle gerät", sagte sie weiter. Sie ruft deshalb die Bewohner auf, bei der Bodenaneignung bestimmte Verfahrensweisen zu folgen. "Ich warne Euch. Es gibt Gesetze in diesem Land, die jeder Bürger zu befolgen hat." Stadtdirektor Eckart Demasius sagte vor kurzem auf AZ-Nachfrage, dass das Schreiben der Stadtverwaltung an die Squatter der nächste Schritt sei, die Angelegenheit zu lösen.

Wie viele Personen sich bis dato auf dem Areal östlich von DRC angesiedelt haben ist unklar. Nach Schätzungen der Squatter sind es über 300 Menschen.

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