04 Januar 2019 | Natur & Umwelt

Lüderitzbuchter Hafen angeblich ideal für Mangan-Export

Lüderitzbucht/Windhoek (NMH/ste) - Die Einwohner der Hafenstadt haben sich diese Tage bei dem geplanten Export von Manganerz aus den Minen in der Umgebung der südafrikanischen Ortschaft Kuruman (frühere Sishen-Minen - heute „Katu“ im Nordost-Kap) nach Namibia gefragt: „Warum ausgerechnet Lüderitzbucht, wenn Südafrika selbst große Häfen besitzt?“

Laut verschiedenen südafrikanischen Medienberichten hatte die Hafenstadt Port Elizabeth die Abfertigung des Manganerzes aufgrund des Manganstaubs abgelehnt. Auch Kapstadt soll dem Vorhaben ablehnend gegenüber gestanden haben.

Laut Pieter Kruger, einer der Firmenteilhaber des in Kuruman-stämmigen Betriebs Pektranam, liegt die Antwort auf der Hand: Der Abstand nach Lüderitzbucht entspreche dem zu den südafrikanischen Häfen, doch gestalte sich die Anfahrt aufgrund der flacheren Topografie einfacher. Außerdem habe NamPort seine Tarife um ein Wesentliches gesenkt, wodurch Lüderitzbucht zu einer interessanteren, finanziellen Variante wurde. Ein anonymer Hafenbeamter bestätigte, dass sich NamPort auf dringende Suche nach weiterer Beschäftigung begeben hatte.

Toxische Risiken seien laut Kruger nicht vorhanden, solange das Mangan nicht verarbeitet werde; das Mangan sei hart wie Stein und Lieferungen bestünden zu 27 bis 30 Prozent aus diesem Erz - der Rest sei ganz normales Sandmaterial.

Monde Gwababa, der Gesundheitsbeamte der Assmang-Manganmine, die ihr Produkt an Pektranam liefert, habe schriftlich versichert: „Manganstaub beinhaltet Vergiftungsrisiken, allerdings abhängend von Situation zu Situation erst nach schwerer Bloßstellung für sechs Monate bis hin zu drei Jahren bei einer mittleren Luftverschmutzung von 1mg/m³ (einem Milligramm pro Kubikmeter).” Die Grenzwerte des Assmang-Produkts seien indessen „unbedeutend“.

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