04 Februar 2019 | Natur & Umwelt

Lüderitzbucht fordert Transparenz

Einwohner verlangen eine rechtmäßige Umweltverträglichkeitsstudie

Windhoek/Lüderitzbucht (ste) - Die Einwohner der ältesten Küstenstadt Namibias haben sich jetzt an das Umweltministerium sowie die Antikorruptions-Kommission (ACC) und den Ombudsmann gewandt in einem Versuch, ein einstweiliges Moratorium durchzusetzen und den am Export von Mangan interessierten südafrikanischen Firmen eine gültige Umweltunbedenklichkeitsbescheinigung abzuverlangen.

Nachdem TradePort Namibia , eine der beiden Firmen, die Mangan aus der Umgebung Kurumans im Nordkap über Namibia exportieren wollen, sich gleich zu Anfang des Jahres über die hiesigen Bestimmungen hinweggesetzt und Mangan nach Lüderitzbucht transportiert hatte, obwohl es sich nicht in Besitz der vorgeschriebenen Umweltunbedenklichkeitsbescheinigung befand, verlangen die „Buchter“ jetzt eine intensive Polizeiuntersuchung dieses Falles. TradePort hatte demnach unrechtmäßig 620 Tonnen Manganerz in einem schnellangelegten Depot vor der Stadt abgeladen, bzw. abladen wollen.

Die namibische Hafenbehörde NamPort habe im Januar 2019 bekanntgegeben, dass das Erz streng gemäß den Vorschriften des namibischen Umweltministeriums gelagert worden sei, doch sei nicht bekannt, inwiefern dies Erz an erster Stelle ohne die genannte Genehmigung über den südlichen Grenzübergang Ariamsvlei nach Lüderitzbucht gelangt sei, noch sei deutlich wie es zu der erlaubten Lagerung kam. Auch über die angeblich von NamPort ausgeführte Risikoanalyse sei bisher nichts bekannt.

In der an den Umweltminister sowie die ACC und den Ombudsmann John Walters gerichtete Petition, fordern die Einwohner eine genaue Untersuchung, die lokalentwickelte Geschäftsinteressen wie die Fischerei, marine Aquakulturen und den Tourismus in diese Untersuchungen mit einbeziehe. Die Einwohner berufen sich sogar auf die Einhaltung gewisser internationaler Abkommen, derer Nichteinhaltung Namibia momentan in Verruf bringen könnten.

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