05 Oktober 2018 | Lokales

„Krieg oder Frieden“ – Junge Namibier nach Deutschland eingeladen

Windhoek/Berlin (ahi) • Wie beeinflusst der Erste Weltkrieg unsere Gesellschaft noch heute und was können wir aus der Vergangenheit lernen? 100 Jahre nach dem Ende des Krieges treffen sich im Oktober über 400 junge Menschen aus mehr als 40 verschiedenen Ländern beim Geschichts-Festival „Krieg oder Frieden“ in Berlin, um über diese und weitere Fragen zu diskutieren. Auch eine elfköpfige Gruppe junger Namibier ist mit dabei. Das hat die Namibia Wissenschaftliche Gesellschaft (NWG) mitgeteilt. Die Bundeszentrale für politische Bildung hat die viertägige Veranstaltung, vom 17. bis zum 21. Oktober, organisiert und finanziert.

„Das Ende des Ersten Weltkriegs hat Europa und die Weltordnung umgekrempelt. Einige Länder mussten Niederlagen hinnehmen, auf der anderen Seite sind neue Nationen und Identitäten entstanden“, heißt es auf der Homepage des Festivals. Hoffnungen und Visionen einer besseren, friedlicheren Zukunft trafen demnach auf anhaltende Gewalt in allen möglichen Formen. Ziel des Events sei es, aus der Vergangenheit zu lernen, um die Gegenwart besser zu verstehen. Die Teilnehmer sollen unterschiedliche Auslegungsmöglichkeiten der Geschichte kennenlernen und sie analysieren. Sie werden zudem dazu angehalten über Krieg und Frieden in der heutigen Gesellschaft nachzudenken.

Die jungen Delegierten aus Namibia, die die NWG, das Geschichtsinstitut der Universität von Namibia (UNAM) und die Hanns-Seidel-Stiftung ausgewählt haben, sollen in Berlin unterschiedliche Rollen einnehmen: Isdor Kamati, Bibliothekar bei der NWG, und Liina Nambahu, Geschichtsstudentin an der UNAM, bieten für Teilnehmer anderer Nationen einen Workshop an, der sich mit der Geschichte Namibias auseinandersetzt. Der Fokus liegt dabei zum einen auf den Ereignissen, die zum Ersten Weltkrieg in Deutsch-Südwestafrika geführt haben und zum anderen auf den Folgeentwicklungen, die letztendlich das heutige Namibia geformt haben. Die neun weiteren jungen Delegierten werden an einem der anderen Workshops teilnehmen und mitdiskutieren – insgesamt werden in Berlin 20 Workshops angeboten.

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