23 Juni 2020 | Lokales

Krankenhausumrüstung zu kostspielig

Windhoek (sb) - Der namibische Geschäftsmann Remind Ekandjo hat dem Gesundheitsministerium Dienstleistungen im Wert von über 800000 Namibia-Dollar in Rechnung gestellt. Der Eigentümer der Firma Remind Trading wurde von der Regierung im April damit beauftragt, das Messezentrum in Ongwediva in ein temporäres COVID-19-Krankenhaus umzuwandeln. Nachdem Ekandjo Ende Mai zwei Rechnungen für die Materialbeschaffung und geleistete Arbeit eingereicht hatte, beschloss das Ministerium das Unterfangen auf Eis zu legen. Der leitende Beamte der Oshana-Region, Martin Elago, bestätigte, dass es laut Regierung „viel zu kostspielig ist, das Krankenhaus zu unterhalten.” Das Ministerium habe sich dazu entschieden auf eine Abteilung des bereits bestehenden Oshakati-Immediate-Krankenhauses zurückzugreifen und diese als COVID-19-Isolierungsstation zu nutzen.

Laut Elago wurden die Rechnungen von Ekandjo an das Ministerium weitergeleitet, ob sie bezahlt wurden, wusste der Beamte jedoch nicht. Ekandjo wollte sich nicht dazu äußern, ob er das Geld erhalten habe, bestätigte jedoch, dass es eine Einigung zwischen den Parteien gegeben habe. Er habe die angebrachten temporären Trennwände, die das Ministerium für das Krankenhaus weiterhin mieten sollte, bereits wieder abgebaut. „Das bedeutet nicht, dass es das temporäre Krankenhaus nicht doch irgendwann geben wird. Momentan sollen Kosten gespart werden, aber wenn es notwendig ist, kann das Messezentrum schnell wieder umgerüstet werden“, sagte Ekandjo.

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