12 September 2019 | International

Konfliktparteien wollen Regierung bilden

Die Konfliktparteien im ostafrikanischen Krisenland Südsudan wollen bis Mitte November eine Einheitsregierung bilden. Man habe sich darauf geeinigt, dass bis zum 12. November eine derartige Regierung stehen werde, teilten Präsident Salva Kiir und Rebellenführer Riek Machar am Mittwoch mit. Die beiden langjährigen Widersacher hatten sich zwei Tage lang in der Hauptstadt Juba getroffen. Sie hätten dabei offene Fragen des zuvor unterschriebenen Friedensabkommens geklärt, darunter etwa, wie viele Staaten es künftig im Südsudan geben solle.
Vor einem Jahr hatten die Widersacher nach knapp fünf Jahren Bürgerkrieg einen Friedensvertrag unterzeichnet. Die Frist für die Umsetzung des Abkommens war zunächst Mai, wurde aber auf November verschoben. Die Vereinbarung sieht unter anderem vor, dass Machar wieder zum Vizepräsidenten ernannt wird.
Die Widersacher hatten schon einmal 2015 einen Friedensvertrag unterzeichnet, der später aber scheiterte.
Der Südsudan erlangte 2011 die Unabhängigkeit vom Sudan, doch nur zwei Jahre später brach ein Bürgerkrieg zwischen Kiirs Anhängern und denen seines damaligen Vizes Machar aus. Seitdem sind Zehntausende Menschen getötet worden und nach UN-Angaben mehr als vier Millionen Menschen – etwa ein Drittel der Bevölkerung – geflohen.

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