24 März 2020 | Politik

Kirche untersucht Investition

Windhoek (ste) • Seit Jahren handelt vor allem auch die katholische Kirche in Namibia mit Wertpapieren. Jetzt gab die PR-Agentur des BKC Asset Managements, dem Vermögensverwalter der „Bank für Kirche und Caritas“ (BKC) in Paderborn unlängst bekannt, dass die Kirche den Schauplatz Namibia neu betrachtet hat.

Die BKC bemerkte, dass es aus ökonomischer Sicht gute Gründe gebe, namibische Staatsanleihen zu halten, doch dürften dabei Nachhaltigkeitsaspekte nicht außer Acht gelassen werden. „Emerging Markets und Frontier Markets Staatsanleihen nehmen innerhalb der Rentenstrategien des BKC eine herausgehobene Rolle ein“, meinte Fondsmanagerin Marian Heller. Man habe Risikoprämien vereinnahmen können, die typisch für diese Art der „exotischen Märkte“ sei. Namibia sei ein Paradebeispiel für eine auffällige Höherkompensation des Anlagerisikos.

Man habe allerdings bemerkt, dass Namibia nicht den Ausschluss-Kriterien-Filter schaffe, solang die UN-Biowaffenkonvention nicht ratifiziert worden sei. Tommy Piemonte, Leiter für die Nachhaltigkeitsforschung sieht den Umstand, dass „Namibia einer Unterzeichnung der Biowaffenkonvention nicht mehr ablehnend entgegensteht“, als ermutigend und rät zur zügigen Unterzeichnung, da Namibia sonst nicht als Investitionsstandpunkt in Frage kommen kann.

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