12 Juli 2019 | Leserpost

Keine Zukunft

Betr.: Homo-Ehe beschäftigt Gericht (AZ, 26.6.2019)

Lieber Herr Springer, im Rechtsstreit vor dem Hohen Gericht klagen zwei Frauen ein Recht zur gleichgeschlechtlichen „Ehe“ gegen die Regierung ein. Könnte es sein, egal wie das Urteil im Obergericht ausfällt, dass ein höheres Gericht einmal ein Urteil fällt, dessen Gesetze nicht auf Papier, sondern im Herzen eines jeden Menschen geschrieben sind? Wer gibt dem Menschen von heute ein Recht, sein Geschlecht zu bestimmen oder zu manipulieren? Woher glaubt jemand, ein Recht auf „sexuelle Orientierung“ zu haben? Wer ist bei gleichgeschlechtlichen (Ehe-)Paaren eine Ehefrau und wer ein Ehemann? Woher nimmt der Mensch das Recht, so zu leben, wie es ihm gefällt und Gesetze als von gestern zu disqualifizieren, weil sie mit unserem Zeitgeist kollidieren?

Es gibt Menschen, die unabhängig vom Geschlecht in einer freiwilligen Verbindung gemeinschaftlich ihr Leben teilen wollen, weil sie zueinander in Freundschaft oder Partnerschaft verbunden sind; aber eine Ehe-Gemeinschaft ist eine natürlicherweise, unlösliche Verbindung zweier Menschen unterschiedlichen Geschlechts, die nur der Tod trennen kann. Die EHE ist seit Anfang der Menschheitsgeschichte eine unveränderbare, eindeutig festgelegte und nicht verhandelbare Lebensgemeinschaft von Mann und Frau, obgleich ihre Größe kulturgeschichtlich geschwankt hat. König Salomo hatte z.B. 750 Frauen. Die EHE gibt es nur in dem für sie vorgesehenen Raum, einem öffentlichen wie geistlichen Schutzraum, jeweils für einen Mann und einer Frau. Wer die EHE, die lebenserhaltende und lebensspendende Formation unter einem lebenslang anhaltenden Siegel, für sich beansprucht, muss seine Konditionen einhalten, die nicht von unseren Gesetzen gestiftet worden sind.

Wer das nicht beachten, sondern sich ausleben will, unter welchen Verhältnissen und Vorwänden und Volksmehrheiten auch immer, lebt vermessen und sich am Ende aus. Vor unserem Schöpfer gibt es nicht Gleichberechtigung, sondern Gleichbedürftigkeit. Er schuf den Menschen zu seinem Bilde, er schuf sie als Mann und Frau, dass sie fruchtbar seien und sich mehren. Das sind die Richtlinien für ihn und sie.

Es gibt ein höheres Recht. Es ist das Recht dessen, der das Leben ist und auf dem Leben beruht. Gleichgeschlechtliche Menschen geben kein Leben und Tod ist das Ende des Lebens. Das Recht, das der Mensch in diesem Fall verwirft, lässt sogar Eigensinn zu. Üblicherweise liegt das Geschlecht fest, wenn ein Mensch ins Leben gerufen wird bis zum Zeitpunkt, wo er aus dem Leben abgerufen wird. Keineswegs „spielt das Ministerium mit dem Leben“ und die Menschenwürde verletzt es auch nicht. Beides geschieht eher durch die Gesinnung (Antrag) der Klägerinnen. Ihre Verbindung ist keine Heirat und keine Ehe, sondern eine Herausforderung dessen, der ihnen, wie allen Geschöpfen, das Leben gegeben hat. Der Angeklagte, der namibische Gesetzgeber, ist auf dem richtigen Weg gegen den Strom der Welt (Ankläger).

Wem hilft es, nach eigenem Sinn gelebt zu haben und (aus) zu sterben? Gleichheit bedeutet Ende der Gerechtigkeit, Gleichheit bedeutet Tod, der aber ist des Lebens Feind. Dass die EHE keine Gabe von gestern ist, wird sich heutigen Zweiflern noch zeigen. Dass die erlaubte Homo-Ehe kein Morgen hat, ist bereits sicher.

Mit herzlichen Grüßen, Bernd Seefeldt

Gleiche Nachricht

 

Öffentliche Organe ansprechen

vor 4 tagen - 07 November 2019 | Leserpost

Vor der Unabhängigkeit Südwestafrikas wurden Ehrenwildwarte vom Hauptwildwart ernannt (mir zum ersten Mal verliehen 1964).Das letzte Mal erhalten 1994, also nach der Unabhängigkeit (1990).Danach wurde...

Ein Fass ohne Boden

vor 4 tagen - 07 November 2019 | Leserpost

Sehr geehrter Herr Schlettwein, als Finanzminister haben Sie dafür Sorge zu tragen dass unsere Steuergelder für die richtigen und insbesondere rentablen Zwecke angewendet werden. Wie...

Für das namibische Publikum

vor 4 tagen - 07 November 2019 | Leserpost

Guten Tag,Das Jubiläum der Olthaver & List Gruppe (AZ berichtete) erinnert mich daran, dass es schade ist, dass das Warehouse Theater nicht für das namibische...

Für das namibische Publikum

1 woche her - 01 November 2019 | Leserpost

Guten Tag,Das Jubiläum der Olthaver & List Gruppe (AZ berichtete) erinnert mich daran, dass es schade ist, dass das Warehouse Theater nicht für das namibische...

Was wird unternommen?

1 woche her - 01 November 2019 | Leserpost

Es wäre schön, wenn von zuständiger Regierungsseite mal erklärt werden würde, wann das Loadshedding beendet wird. Wann wird in diesem Land endlich mal (25 Jahre...

Ein nimmermüder Drive Guide

1 woche her - 01 November 2019 | Leserpost

Es war nicht nur diese Abschiedszeremonie. Das Ende unserer Reise durch Südwest im Jahre 1977 sollte allen in Erinnerung bleiben. Hatte doch unser „Südwester-Guide“ von...

E-mail Freundschaft gesucht

1 woche her - 01 November 2019 | Leserpost

Hallo nach Namibia, ich hatte in den 80er Jahren Brieffreunde in Namibia und Südafrika gefunden. Bis 2010 ging unsere Freundschaf dann starb mein Freund in...

Südlich von Kapstadt

1 woche her - 31 Oktober 2019 | Leserpost

Als der britische Kapitän William Smith (1790-1847) während einer Fahrt, die ihn von Buenos Aires um Kap Hoorn nach Valparaiso führen sollte, mit seinem Schiff...

Die Lage ist ernster als zugegeben wird

vor 2 wochen - 23 Oktober 2019 | Leserpost

Lieber Herr Leuschner, die Verbrecher im Land werden sich über die Ausgabenpolitik der Regierenden freuen. Von den noch verbliebenen Finanzen fließt reichlich in die Präsentation...

Zufällig darauf gestoßen

vor 3 wochen - 18 Oktober 2019 | Leserpost

Lieber Herr Steffen!Wir halten uns zur Zeit wieder für einige Wochen in Kapstadt auf. Als wir vor wenigen Tagen ins Inland fuhren, mussten wir wegen...