18 Juni 2019 | Tourismus

Keine Zeit verlieren: Der Kampf gegen den Klimawandel

Im Zusammenhang mit der Klimawoche haben die EU und die Botschafter von Deutschland, Frankreich, Finnland, Spanien, Portugal und des Vereinigte Königreichs einen Artikel zur Dringlichkeit der Bekämpfung des Klimawandels verfasst. Er wird hier als Gastbeitrag abgedruckt.

Die globale Jugendbewegung für Klimaschutz ist ein Zeichen für das wachsende Bewusstsein in unserer Gesellschaft, dass der Klimawandel Realität ist. Und wenn wir jetzt nicht handeln, wird er die Zukunft dieser Jugendlichen sowie ihrer Kinder und Enkelkinder immer mehr beeinflussen. Was jetzt also zählt, sind Taten.

Mit dem Pariser Abkommen wurde eine multilaterale Vereinbarung getroffen, um den Klimawandel auf globaler Ebene zu bekämpfen. Doch zwischen dem, was tatsächlich erreicht wird, und den Ambitionen und Zielsetzungen liegt derzeit noch eine Kluft.


Folgen der Erderwärmung

Im vergangenen Jahr wurde in dem Sonderbericht des zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimawandel vor den Auswirkungen der Erderwärmung gewarnt und die schwerwiegenden und teilweise irreversiblen Folgen einer Überschreitung der Schwelle vor Augen geführt. Dabei wurde im Pariser Abkommen ein Ziel von unter zwei Grad vereinbart, erreicht werden soll jedoch möglichst das 1,5-Grad-Ziel. Und auch wenn diese Zahl derzeit nur einen halben Grad von unserem aktuellen Stand entfernt liegt, müssen wir uns bewusst sein, dass wir auf dem Weg zu einem viel höheren Temperaturanstieg sind. Damit liegen wir weit hinter dem, was Ökosysteme und Menschen tolerieren können - für weite Teile unseres Planeten würde dies schließlich bedeuten, dass sie unbewohnbar werden.

Der Klimawandel hat also verheerende Auswirkungen auf die biologische Vielfalt, Wasserressourcen und die Ökosysteme sowie auf Bodendegradation und Landwirtschaft. Er wirkt als „Bedrohungsmultiplikator“, indem extreme Wetterereignisse wie Dürren und Überschwemmungen verstärkt werden und damit die Instabilität durch Faktoren wie Ernährungsunsicherheit oder Wirtschaftsschwäche weiter vorangetrieben werden. Kein Land bleibt davon verschont - und die ärmsten sind am stärksten betroffen.


Ein Blick nach Namibia

Nach den schweren Dürreperioden in den Jahren 2013 und 2016 ist Namibia aktuell erneut von einer schweren Dürre durch landesweite unterdurchschnittliche Niederschläge betroffen. Das Land ist sich seiner Anfälligkeit für den Klimawandel bewusst und hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt - so zum Beispiel die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 89% zu senken.


Die EU als Partner

Die EU ist fest entschlossen, die globalen Ambitionen bei der Bekämpfung des Klimawandels zu unterstützen. Alle Länder werden dazu aufgefordert, weiterhin an der Innenpolitik zu arbeiten, um ihre Beiträge umzusetzen. Es bleibt noch viel zu tun. Und die Bekämpfung des Klimawandels ist untrennbar mit der Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele 2030 verbunden. Nur gemeinsam können wir diesen Herausforderungen effektiv begegnen.

Die Erfahrung der EU zeigt, dass der grüne Übergang mit der Schaffung von Arbeitsplätzen, einer Ernährungssicherheit, dem Schutz der biologischen Vielfalt und der öffentlichen Gesundheit einhergeht und reichlich Möglichkeiten für die wirtschaftliche Entwicklung bietet.

Die EU und ihre Mitgliedstaaten werden Namibia weiterhin dabei unterstützen, seine national festgelegten Beiträge fortzusetzen und Maßnahmen gegen den Klimawandel umzusetzen. In diesem Zusammenhang arbeiten die EU und ihre Mitgliedstaaten mit der namibischen Regierung in den Bereichen Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Wasser, Energie, Verkehr und Fischerei zusammen, um den Klimawandel zu bekämpfen, ohne das Wirtschaftswachstum Namibias zu beeinträchtigen. Denn die Uhr tickt.

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