14 September 2020 | Landwirtschaft

Keine Viehexporte per Seeweg

Windhoek (ste) - Der Staatsekretär des Ministeriums für Landwirtschaft, Wasserbau und Landreform, Percy Misika, nahm am vergangenen Freitag Stellung zu Medienberichten, laut denen Lebendvieh aus Botswana und Südafrika kommend, über die beiden namibischen Häfen in Lüderitzbucht und Walvis Bay, exportiert würden.

Einige Medienberichte hatten sich nach dem tragischen Kentern eines Frachtschiffes, das sich im Begriff befand, Vieh aus Neuseeland nach China zu verschiffen, gemeinsam mit dem namibischen Tierschutzverein SPCA, Gedanken über derartige Schiffsfrachten aus Namibia gemacht. Dabei blieb manche Frage unbeantwortet.

Nun reagierte der Staatssekretär und dementierte jegliche Exporte von Lebendvieh aus besagten Ländern „nach Kuweit oder sonstige Länder des mittleren Ostens“. Weder habe das Ministerium Anträge für die Ausfuhr von Vieh über namibische Häfen empfangen, noch habe es etwa derartige Anträge genehmigt.

Davon abgesehen erlaube das Landwirtschaftsministerium momentan gar keine Importe von Vieh beziehungsweise von Paarhufern aus Südafrika, das mit der Maul-und Klauensuche kämpfe.

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