31 Juli 2008 | Kommentar

Keine Gnade kennen

Wieder wurde ein älteres Ehepaar auf einer Farm überfallen und die Verbrecher gingen äußerst brutal vor, um die wehrlosen Menschen zu zwingen die Tresore zu öffnen und Bargeld herauszugeben. Die Farmerin Ria Jacobs liegt in der Intensivstation in einem Windhoeker Krankenhaus. Die Kriminellen kannten keine Gnade. Ihrem Mann ließen sie brennendes Plastik auf die Beine tropfen, damit er ihnen die Zahlenkombination des Tresors verrät. Eine ähnliche Foltermethode nutzten Kriminelle als Anfang Juni das Ehepaar Krafft bei Dordabis überfallen, geschlagen und gefesselt wurde. Mike Krafft ließen die Einbrecher brennendes Gummi auf ein Bein tropfen. Es scheint sich entweder um dieselbe Bande zu handeln oder die Verbrecher nutzen heutzutage die gleichen brutalen Methoden.

Bei den Überfällen auf den weitab und einsam gelegenen Farmen ist es nicht nötig die wehrlosen älteren Menschen derart zu quälen und zu verletzen. Die meisten haben den Verbrechern Bargeld und andere Wertsachen gegeben, nachdem sie bemerkt hatten, dass die Verbrecher bewaffnet sind. Es scheint den Kriminellen ein Vergnügen zu sein ihre Opfer zu quälen und ihre Angst auszukosten. Sie kennen keine Gnade.

Keine Gnade sollten auch die Polizei und letztendlich Richter kennen, um die Verbrecher endlich zu fassen und letztendlich zu verurteilen.

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