30 Oktober 2015 | Lokales

Kampagne gegen Kriminalität

Von Marc Springer, Windhoek Wie der Minister für innere Sicherheit, Charles Namoloh, gestern während einer Regierungserklärung im Parlament mitteilte, sei die als Operation Omake bekannte Kampagne durch den Mord an den Schwestern Cecilia und Jacqueline Kuaseua ausgelöst worden, deren Leichen am 9. Oktober in einem Rivierbett in Khomasdal gefunden wurden. Die Tat habe erneut gezeigt, dass Riviere in Windhoek „offenbar ein Nistplatz für Kriminelle“ und Menschen besonders gefährdet seien, die auf dem Weg zur Arbeit oder nach Hause eine Abkürzung durch die Trockenflüsse nehmen würden. Da Einwohner der Hauptstadt daran aufgrund der ihnen garantierten Bewegungsfreiheit nicht gehindert werden könnten, müssten andere Maßnahmen zu ihrem Schutz ergriffen werden. Deshalb habe das Ministerium für innere Sicherheit unter anderem beschlossen, Riviere und öffentliche Plätze in Windhoek von Vegetation zu befreien und dadurch nicht nur potenzielle Verbrecher ihrer Verstecke zu berauben, sondern auch die Übersicht ihrer möglichen Opfer zu verbessern. Des Weiteren sei geplant, Patrouillen der Polizei zu verstärken und in Gebieten mit hoher Kriminalitätsrate zusätzliche Straßen- und Flutlichter zu errichten. Ferner sollten an strategischen Stellen Überwachungskameras installiert und der Kampf gegen „Drogen- und Menschenhandel, sowie illegale Immigranten“ intensiviert werden. Außerdem will das Ministerium die Bestimmungen des Spirituosen-Gesetzes energischer durchsetzen und damit dem Alkoholmissbrauch entgegenworken, der als eine Ursache der Kriminalität gilt. Demnach forderte Namoloh die Vereinigung namibischer Shebeenbesitzer auf, ihre Mitglieder zur Einhaltung des Alkoholgesetzes zu ermahnen, da die Polizei im Rahmen der Kampagne vor allem die darin festgeschriebenen Öffnungszeiten kontrollieren werde. Außerdem appellierte er an Einwohner von Windhoek, keine Waffe bei sich zu tragen, weil „die Polizei Fahrzeuge und Personen durchsuchen und gegen jeden vorgehen wird, der Drogen oder Waffen dabei hat“. Namoloh zufolge werden zunächst rund 500 Personen an der Kampagne teilnehmen. Diese Zahl werde sich jedoch vermutlich erhöhen, sobald sich Freiwillige an der Aktion beteiligen. Dies könnten sie beispielsweise tun, indem sie Kettensägen zur Entbuschung, oder „Schutzkleidung, Nahrung, Sonnenhüte, Insektengift und Wasser“ für die daran Beteiligten zur Verfügung stellen. Ferner teilte er mit, die Ministerien für Umwelt und für Kultur würden in beratender Eigenschaft mitwirken, damit bei der Säuberungsaktion keine geschützte Flora oder Kulturgüter vernichtet würden.

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