01 April 2020 | Afrika

Junge deutsche Freiwillige hängen in Uganda fest

Bonn/Göttingen (dpa) - Mehrere Hundert junge Freiwillige warten noch wie andere Deutsche im Ausland auf einen Rückflug in die Heimat. So hängen wegen der Corona-Pandemie und der Folgen für den Flugverkehr 30 junge Entwicklungshelfer in Uganda in Ostafrika fest. Sie gehören zu Teilnehmern des Programms Weltwärts, einem entwicklungspolitischen Freiwilligendienst, den das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) fördert.
Nach Angaben einer Weltwärts-Sprecherin in Bonn sind bis Dienstag 2707 von 3170 Freiwilligen nach Deutschland zurückgekehrt. Für 94 der übrigen 463 Betroffenen sei bereits eine Rückflugmöglichkeit gefunden. Doch mit einigen Regionen gebe es Probleme, so auch mit Südamerika, sagte die Sprecherin. Wichtig sei aber, „dass eine sichere Heimkehr vor eine schnelle geht“.
15 der jungen Helfer in Uganda wurden über den Sportverein ASC Göttingen entsandt, wie dessen Vorsitzender Jörg Schnitzerling sagte. Die jungen Leute würden von örtlichen Partnerorganisationen betreut. „Im Großen und Ganzen sind sie im Moment gut aufgehoben“, sagte Schnitzerling der Deutschen Presse-Agentur. Die Gruppe sei schon mehrmals auf Flüge aus der Hauptstadt Kamapala gebucht gewesen. Diese seien dann ausgefallen. Uganda wird noch nicht vom offiziellen Rückholprogramm der Bundesregierung erfasst.
Ein Jahr mit Weltwärts ist vor allem bei Schulabgängern beliebt. Sie arbeiten gegen ein Taschengeld in Entwicklungsprojekten in Afrika, Asien oder Lateinamerika. Seit 2008 haben etwa 40 000 Jugendliche teilgenommen.

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