14 September 2018 |

Jürgen Bosse zielt auf Pensionäre

Swakopmunderin ertappt angeblichen Betrüger: „Naja, dann war’s das wohl“

Swakopmund (er) - Beim Autoverkauf ist Vorsicht geboten. Der scheinbare Betrüger Jürgen Bosse hat schon mehrfach unwissende Swakopmunder um Geld gebracht, wenn sie ihren Wagen verkaufen wollten. Nachdem kürzlich der Pensionär Peter Funck 2000 N$ verlor (AZ berichtete), haben sich mittlerweile weitere Personen bei der Zeitung gemeldet.

So auch die Swakopmunder Pensionärin Heidi Höpfner, die ihren Bakkie verkaufen wollte und diesen in einer Zeitung zum Verkauf angeboten hatte. „Zunächst hat sich ein gewisser Johannes Gariseb bei mir gemeldet“, berichtet sie. Dieser Gariseb habe behauptet, dass sein Vater ein Brahman-Rinderzüchter bei Kamanjab sei. Er habe sehr glaubwürdig geklungen und so habe Höpfner ihm bei zwei Gelegenheiten geringe Mengen Bargeld geliehen.

„Als ich aber gemerkt habe, dass er mich betrügen will, habe ich die Anrufe nicht mehr beantwortet“, erklärte sie. Daraufhin habe kurz danach ein gewisser Jürgen Bosse angerufen. Er habe Deutsch mit einem starken österreichischen Akzent gesprochen. „Er sagte, dass er das Geld überweisen werde und hat sogar einen Zahlungsbeleg geschickt“, sagte Höpfner.

Allerdings habe Bosse sie auch gebeten, vorläufig von dem überwiesenen Geld 10000 N$ ziehen und ihm eine Geschenkkarte bei einem Supermarkt zu besorgen. Obwohl sie dies nie getan habe, meinte Höpfner unvermindert, dass „er stets sehr glaubwürdig geklungen hat“. „Als ich herausfand, dass der Zahlungsbeleg gefälscht worden war und ihn konfrontierte, sagte Bosse mir plötzlich ohne Akzent: ‚Naja, dann war’s das wohl‘. Seitdem habe ich nichts wieder gehört“, führte Höpfner aus. Sie habe den Fall der Polizei gemeldet.

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