19 Dezember 2018 | Angeln

Investition erfreut Minister

Schiffstaufe: Esau rügt Geldgier und Handel mit Fangrechten

Während ein Fischereiunternehmen eine 200 Millionen Namibia-Dollar teure Investition in Empfang nahm, richtete der Fischereiminister ermahnende Worte an den Sektor: Die Zeiten des „schnellen Geldes“ sind vorbei – wer Fangrechte besitzt, muss auch bereit sein, in die Kapazität zu investieren.

Von Leandrea Louw und Clemens von Alten, Walvis Bay/Windhoek

Die Unternehmensgruppe Tunacor hat am Montag ihr neuestes Fischereischiff getauft. Das für 200 Millionen Namibia-Dollar in Spanien angefertigte Seefahrzeug wird unter dem Namen Oshiveli auslaufen und soll insgesamt 180 Arbeitsplätze ermöglichen. Rund 60 Personen sollen an Bord und weitere 120 Arbeitskräfte an Land beschäftigt werden.

Fischereiminister Bernard Esau war Ehrengast der Feierlichkeiten am Montag und lobte das Unternehmen für die Investition: „Wer ein Schiff besitzt, ist in der Lage, den meisten Wert der damit betriebenen Fischereiaktivitäten für sich zu behalten“, erklärte der Politiker, der unterstrich, dass es Ziel der Regierung sei, die namibische Fischfang-Kapazitäten auszubauen. „Wer Fangrechte besitzt, aber weder daran interessiert ist, in die Kapazität zu investieren noch Anteile an einem Seefahrzeug zu besitzen, kann beim besten Willen nicht als ernstzunehmender Partner angesehen werden“, so der Minister.

Esau nutzte die Gelegenheit und appellierte an Interessenvertreter, die namibische Beteiligung im Fischfang, in der Verarbeitung und in der Vermarktung auszubauen. Nur so könne das Land garantieren, dass die generierten Einnahmen auch in namibischen Händen blieben. „Die Zeiten, in denen Fangrechte für schnelles Geld weiterverkauft werden, sind vorbei“, betonte Esau. „Ein Inhaber von Fangrechten muss auch ein Investor sein und Arbeitsplätze schaffen – ansonsten hat er kein Anrecht auf eine Fangquote, die eigentlich Millionen von Namibiern zugutekommen sollte“, so der Minister.

Die Kiellegung des Schiffes Oshiveli fand am 3. Oktober vergangenen Jahres in der Schiffswerft Armon der spanischen Hafenstadt Vigo statt. Als Datum für die Fertigstellung des Schiffs wurde Beginn 2019 genannt. Bevor es in See stechen kann, muss die bordeigene Verarbeitungsanlage vollendet werden, was hierzulande geschehen soll. Oshiveli soll drei Fischsorten fangen: Kapseehecht, Bastardmakrele und Seeteufel.

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