14 September 2021 | Tourismus

Inlandstourismus soll Sektor retten

Partnerschaft zwischen NTB und NBC fördert das lokale Reisen

Die größte Chance auf Erholung im Tourismussektor bietet der Inlandstourismus. Das meint der zuständige Minister, der Namibier animiert, das eigene Land zu erkundigen. Am Freitag wurde eine neuartige Initiative, den Inlandstourismus weiter anzukurbeln, offiziell ins Leben gerufen.

Von Erwin Leuschner, Swakopmund

„Trotz andauernden weltweiten Lockdowns und restriktiven Maßnahmen (...) zeigen der Tourismus- und Gastgewerbesektor großartige Widerstandsfähigkeit“, sagte Pohamba Shifeta, Ministerium für Umwelt, Forstwirtschaft und Tourismus, am Freitag in Swakopmund. Er ergänzte: „Wir in der Regierung sind uns bewusst, dass Menschen beim Reisen zwar vorsichtiger geworden sind, aber dennoch weiterhin reisen wollen.“

Shifeta hat bei dem Anlass offiziell eine neuartige Kampagne gestartet, die den hiesigen Inlandstourismus fördern soll. Das Projekt wurde von der Entwicklungsbank KfW mit insgesamt 2,3 Millionen Namibia Dollar unterstützt. Die Initiative ist außerdem einer Zusammenarbeit des Namibischen Tourismusrats (NTB) und der staatlichen Fernsehanstalt (NBC) zu verdanken. Demnach hat NBC einige Werbestücke gefilmt und produziert, die Namibier und sogar Einwohner in der Region SADC zum Reisen animieren sollen.

Diese Werbespots sollen zur Hauptsendezeit auf dem NBC-Fernsehkanal gezeigt und zudem auch im Radio ausgestrahlt werden. Die ersten Videos als Teil dieser Kampagne wurden bei den Attraktionen Gross Barmen, Popa-Fälle und im Etoscha-Nationalpark geschossen, aber noch mehr Videos sollen in absehbarer Zukunft hinzukommen. Als Teil dieser Initiative hat NBC außerdem Sondertarife für Tourismusunternehmen eingeführt. Die Kampagne bzw. die Sonderangebote mehrerer Gästebetriebe sollen vorläufig bis März 2022 andauern. Im Januar sollen neue Angebote für die Osterfeiertage eingeführt werden.

„Nach Monaten langen Lockdowns sind Menschen in Namibia bereit, endlich wieder auszugehen“, sagte Shifeta und benutzte den Begriff „Rachtourismus“. Viele Namibier seien wegen der Ausgangs- und Reisebeschränkungen frustriert und möchten wieder „frei sein und sich genießen“. Zudem habe sich ein neuer Trend entwickelt: „Staycation“. Viele würden es wegen der Pandemie bevorzugen, zuhause bzw. im eigenen Land zu bleiben und dort zu reisen. „Das sind gute Nachrichten, und ich hoffe, dass sich der Trend fortsetzt. Wir können aber nicht erwarten, dass dieser Trend für immer anhält“, so der Minister.

Um den Inlandstourismus zu fördern forderte Shifeta ein „starkes privates öffentlichen Partnerschaftsmodell (PPP)“, um Wachstum in diesem Sektor wieder zu beleben. Es müsse außerdem ein größerer Fokus auf „unerforschte Ziele“ in Namibia gelegt werden, die dem Land „eine Neuheit“ verleihen. „Solche Botschaften müssen zwei Dinge beinhalten, die für Reisende von entscheidender Bedeutung sind: Sicherheitsgarantie und ein attraktives Reiseziel“, so Shifeta. Als weiteren wichtigen Aspekt nannte Shifeta das Preis-Leistungs-Verhältnis. Sobald ein Angebot nicht dem tatsächlichen Wert entspreche, würden Reisende enttäuscht sein.

Bei der Gelegenheit gab Shifeta auch einige Statistiken bekannt. Demnach lag die Anzahl Auslandstouristen im Jahr 2020 bei 89,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Bettenbelegung bzw. Auslastung habe im dritten und vierten Quartal 2020 bei zwischen sieben und zehn Prozent gelegen. Die durchschnittliche Bettenbelegung sei im ersten und zweiten Quartal dieses Jahres (2021) im Gegensatz zum Vorjahr auf zehn bis 15 Prozent gestiegen. „70 - 80 Prozent davon waren Inlandstouristen“, sagte Shifeta. „Nach der ersten COVID-19-Welle und entgegen allen Erwartungen, hat es eine Erholung im Reisen gegeben.“

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