31 Mai 2019 | Sport

Individuelle Fehler werden bestraft

Namibia verliert sein zweites Gruppenspiel gegen Malawi nach Führung mit 1:2

Die Brave Warriors zeigen im zweiten Gruppenspiel gegen Malawi eine erneut engagierte Leistung, verlieren aber aufgrund ihrer individuellen Fehler mit 1:2. Durch das 0:0 der Seychellen gegen Mosambik ist die Ausgangslage vor dem letzten Gruppenspiel jedoch weiterhin aussichtsreich.

Von Philipp Lüßen, Windhoek/Durban

Im Vergleich zum Auftaktspiel gegen Mosambik gab es drei Veränderungen in der Startelf von den Brave Warriors. In der Offensive setzte Cheftrainer Collin Benjamin mehr auf den Faktor Schnelligkeit. McCarthy Nawaseb ersetzte Ambrosius Amseb auf dem Flügel und Llewelyn Stanley stand für Wesley Katjiteo in der ersten Elf. Auf der Linksverteidiger-Position spielte Ivan Kamberipa anstelle von Edmund Kambanda. Auch das System änderte der Coach. Mit einem 4-2-3-1 mit der hängenden Spitze Stanley anstelle des defensiveren Katjiteo setzte Benjamin auf ein höheres Pressing, dass mehr Ballverluste des Gegners im Spielaufbau verursachen sollte.

Das zahlte sich das erste Mal in der 15. Minute aus, als Absalom Limbondi einen erzwungenen Fehlpass aufnahm und Gedankenschnell den Ball in die Spitze auf Kamatuka spielte. Den harten aber unplatzierten Schuss wehrte Malawis Keeper zur Ecke ab. Nochmal Kamatuka aus knapp sieben Metern kam nach der nicht geklärten Ecke zum Abschluss, abermals Eckstoß.

Diesmal sprang am ersten Pfosten Innenverteidiger Charles Hambira am höchsten und wuchtete den Ball in die kurze Ecke - 1:0 Namiba nach 16 Spielminuten.

Die Brave Warriors verdienten sich am Anschluss die Führung, da sie aggressiver waren, mehr Zweikämpfe gewannen und immer wieder versuchten nach Balleroberung schnell umzuschalten.

Bei einer unübersichtlichen Situation im Strafraum der Brave Warriors war die Situation eigentlich schon geklärt, aber nach einem Querschläger gewann Malawis Stanley Sanudi ein Kopfballduell an der Strafraumkante und legte ein wenig unfreiwillig für Gabadinho Mhango auf, der trocken ins lange Eck vollendete (43.). Mit einem für Malawi etwas glücklichen 1:1 ging es in die Pause.

Umso wacher kamen sie jedoch aus der Kabine, was nicht für Innenverteidiger Ngaruku von den Brave Warriors galt. In einem harmlosen Zweikampf an der linken Strafraumkante traf er Richard Mbulu klar am rechten Bein - Elfmeter.

Gerald Phiri vollendete eiskalt in die rechte Torwartecke. Obwohl Kazapua die Ecke ahnte, hatte er keine Chance an den Ball zu kommen - 1:2 (48.).

Von dem Schock des frühen Rückstandes in der zweiten Halbzeit erholte sich Namibia nur mühsam. Erst in der 63. Minute wurde Nawaseb steil geschickt, kam aber erst kurz vor Torwart Kakhobwe an den Ball und konnte ihn nicht mehr an ihm vorbeispitzeln.

In der Folge kamen die Brave Warriors zu keinen großen Chancen mehr. In der Schlussphase versuchten sie es bei ihren nicht durch besondere Körpergröße hervorstechenden Stürmern viel zu oft mit langen Bällen und hatten Glück, dass Malawis Mhango in der Nachspielzeit mit einem Lupfer an Kazapua scheiterte.

Am Ende durfte sich Namibia aufgrund ihrer eigenen Fehler vor den Gegentoren nicht über die 1:2 Niederlage beschweren. Durch den direkten Vergleich hat Namibia keine Chance mehr auf ein Weiterkommen. Die Brave Warriors belegen mit drei Punkten den zweiten Platz in der Gruppe B, hinter Malawi mit 6 Punkten. Die Seychellen und Mosambik weisen jeweils einen Punkt auf.

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