05 März 2021 | Gesundheit

Impfstoff ist „bald“ da

Auch nach der Impfung gelten COVID-19-Präventionsmaßnahmen

Ein Impfstoff gegen COVID-19 soll „bald“ in Namibia landen. Einwohner werden aufgerufen, auch nach der Impfung weiterhin Maßnahmen zu ergreifen, um die Verbreitung des Virus einzudämmen. An diesen sogenannten „neuen Alltag“ - ein Zusammenleben mit der Pandemie - müssen „wir uns gewöhnen“.

Von Erwin Leuschner, Swakopmund/Windhoek

Ein Impfstoff gegen COVID-19 wird „bald in Namibia erhältlich sein“. Das sagte Gesundheitsminister Dr. Kalumbi Shangula jetzt in Windhoek und ergänzte, dass „wir bereit sein müssen, die Impfkampagne sofort zu starten, sobald das Serum auf unserem Boden landet“. Shangula machte diese Anmerkung am Dienstag während einer virtuellen Zusammenkunft des nationalen Management-Entwicklungsforums.

Ihm zufolge gibt es „eine Lektion“, die die COVID-19-Pandemie gelehrt hat: „Wir müssen lernen, damit umzugehen und zugleich versuchen, zur Normalität zurückzukehren.“ Dies werde bereits „neuer Alltag“ genannt. „Das heißt, dass wir mehrere Aufgaben gleichzeitig übernehmen müssen, um sicherzustellen, dass unsere Interventionen und Programme im Kampf gegen die Pandemie fortgesetzt werden“, sagte Shangula.

Ben Nangombe, Staatsekretär im Gesundheitsministerium, sagte indessen gestern während des täglichen COVID-19-Updates, dass der Impfstoff mittels zweier „einfachen Injektionen“ verabreicht werde. Danach seien „die meisten Menschen“ vor dem Coronavirus geschützt. „Es dauert aber nach der zweiten Dosis einige Wochen, bis der Impfstoff wirkt. Es wird daher auch nach der Impfung die Einhaltung der Präventionsmaßnahmen empfohlen“, sagte er. Nangombe meldete gestern 169 Neuinfektionen, 63 Genesungen und zwei Corona-Todesopfer.

Laut Shangula hat Namibia abgesehen von der hohen Todesrate bis dato weniger COVID-19-Infektionen und Krankenhausaufenthalte verzeichnet, als ursprünglich prognostiziert worden war. Die Pandemie habe dennoch positive Nebenwirkungen gehabt. Demnach sei die Infrastruktur im Gesundheitswesen deutlich ausgebaut worden. Es seien Isolationseinrichtungen gebaut, medizinische Geräte wie Beatmungsgeräte angeschafft und etliche Gesundheitseinrichtungen renoviert worden. „Dies hat unseren Gesundheitssektor gestärkt und zu erheblichen Verbesserungen in vielen Bereichen des Gesundheitswesens geführt“, sagte Shangula. Darüber hinaus habe „man zwei Vögel mit einer Kugel getroffen“, da die eingeführten Hygienemaßnahmen im Kampf gegen COVID-19 auch die Hepatitis-E-Infektionsrate gebremst hätten. „Die Zahl der Hepatitis-E-Neuinfektionen wurden unter Kontrolle gehalten, auch die Todesfälle blieben gering“, so Shangula.

Bei dem Anlass nannte er auch die Krankheit Malaria, die Namibia bis zum Jahr 2023 ausmerzen wolle, sowie die HIV/Aids-Pandemie, die Namibia bis 2030 „als Bedrohung für die öffentliche Gesundheit beseitigen“ wolle.

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