25 März 2021 | Tourismus

Impfstoff gibt Hoffnung

HAN fordert einheitliche Reise- und Sicherheitsprotokolle

Die in Namibia begonnene Impfkampagne ist für die Tourismusbranche ein Hoffnungsschimmer - weltweit ist der Reise- und Tourismussektor von Impfprogrammen abhängig. Indes hat der Gastgewerbeverband eine erneute Bilanz über die Bettenbelegung gezogen. Die Zahlen sind besorgniserregend.

Von Erwin Leuschner, Swakopmund/Windhoek

Der Gastgewerbeverband (HAN) ist überzeugt, dass eine erfolgreiche und effektive Einführung nationaler und globaler Impfkampagnen ein Schlüsselelement für die Normalisierung des weltweiten Tourismusflusses sein könne. Das teilte der Verband jetzt schriftlich mit und wünscht der Regierung viel Erfolg bei der Einführung des Impfplans gegen COVID-19. Laut HAN haben bereits eine Reihe von Fluggesellschaften und Tourismusunternehmen angedeutet, dass künftig Impfausweise für das Reisen oder für Dienstleistungen erforderlich sein könnten. Aus diesem Grund sei der Reise- und Tourismussektor zunehmend von Impfprogrammen abhängig.

Der Verband hat indessen neue Ziffern über die Bettenbelegung veröffentlicht und erneut sind die Zahlen schockierend. Demnach lag die Belegung im Februar durchschnittlich bei 20 Prozent weniger als die Hälfte im Vergleich zum Vorjahr. „Es ist bemerkenswert, dass es sich bei der Mehrheit der Gäste um Namibier (71 Prozent) gehandelt hat, die wegen der guten Regenfälle das Land bereist haben. Die Anzahl Namibier-Reisenden lag im vergangenen Jahr bei rund 32 Prozent“, erklärte HAN.

Rund 17 Prozent der Gäste im Februar seien Besucher aus Europa gewesen. Dies ist ebenfalls ein deutlicher Rückgang zum Vorjahr, nämlich 48 Prozent. Laut HAN ist dies auf unterschiedliche und sich ständig ändernden Reisebeschränkungen und -bestimmungen auf der ganzen Welt zurückzuführen, was noch immer „ein bemerkenswertes Zögern beim Reisen“ verursacht. „Doch selbst Reisen in Afrika scheinen durch die Unsicherheit der Reisevorschriften und das Fehlen harmonisierter Sicherheits- und Grenzprotokollen negativ beeinflusst zu werden“, meint HAN. Im Februar 2021 seien lediglich sechs Prozent der Besucher aus anderen afrikanischen Ländern angereist, was ebenfalls im Vergleich zum Vorjahr weniger gewesen sei (elf Prozent).

„Trotz offizieller Ankündigungen und der guten Absicht, Landesgrenzen für Nachbarländer zu öffnen, um regionale Reisen zu ermöglichen, leiden einige Tourismusunternehmen noch immer unter Hindernissen, da Grenzposten effektiv geschlossen sind, besonders in der wichtigen Tourismusregion KAZA“, heißt es weiter. KAZA ist die Abkürzung für Kavango-Zambezi Tranfontier Conservation Area, wo die Grenzen von Namibia, Angola, Sambia, Botswana und Simbabwe zusammentreffen. Um derartige Hindernisse aus dem Weg zu räumen, regt HAN dringende, bilaterale Gespräche mit den Nachbarstaaten an. „Es ist dringend ein einheitlicher Ansatz für Reise- und Sicherheitsprotokolle nötig, damit die Initiative zur Wiederbelebung des Tourismus erfolgreich sein kann“, so HAN.

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