17 Juli 2019 | International

Hartung: Sportler müssen sich mehr „einmischen und einbringen“

Budapest (dpa) - Athletensprecher Max Hartung hofft darauf, dass mehr Sportlerinnen und Sportler dem Beispiel der US-Fußball-Weltmeisterin Megan Rapinoe folgen und sich öfter kritisch äußern. „Als bekannter Mensch, als Sportler, Künstler oder Musiker hat man eine gesellschaftspolitische Verantwortung, und ich finde, dass das so ein bisschen eingeschlafen ist“, sagte der derzeit beste deutsche Säbelfechter der Deutschen Presse-Agentur.

Am Donnerstag kämpft der 29-Jährige bei der WM in Budapest um eine Einzel-Medaille.
Rapinoes Auftreten während der WM der Frauen in Frankreich und vor allem im Anschluss bei der Siegesparade in New York sei „überragend“ gewesen, sagte Hartung, der im vergangenen Monat in Düsseldorf mit der Mannschaften EM-Gold gewonnen hatte. Die Fußballerin hatte unter anderen US-Präsident Donald Trump kritisiert und dazu aufgefordert, die Welt „zu einem besseren Ort“ zu machen.

Von Rapinoe abgesehen sei aber „alles sehr brav geworden, was vielleicht auch an den Abhängigkeiten im Sport liegt, speziell im Fußball“, sagte Hartung: „Ich würde mir wünschen, dass sich Sportler einmischen und einbringen. Noch mehr, als wir das jetzt schon tun.“ Der Säbelfechter gehörte 2017 zu den Gründern des Vereins Athleten Deutschland, der die Interessen der Sportlerinnen und Sportler unabhängig vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) vertritt.

Foto: dpa

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