30 August 2018 | Meinung

Gesangesfreunde lassen viel Harmonie erklingen

Die diesjährige Singwoche in Swakopmund hat sich großer Beliebtheit erfreut, nicht nur unter den nahezu 50 Teilnehmern aus mehreren Ortschaften, sondern auch bei den Kirchgängern, die am Sonntag, 26. August (namibischer Heldengedenktag), den musikalischen Festgottesdienst in der evangelisch-lutherischen Kirche besucht haben.

Alle Sänger haben bei dieser Singwoche, die vom 21. bis 26. August abgehalten wurde, melodisch besondere Anregung erfahren. Der aus Deutschland angereiste Chorleiter, Prof. Jochen Arnold, und die Leiterin/Dirigentin der Swakopmunder Kantorei hatten eine reichhaltige Auswahl an mehrstimmigen Chorstücken ausgesucht, die bei den Teilnehmern und den Zuhörern des Festgottesdienstes gewiss noch in Phrasen im Gemüt nachklingen.

Die Lieder- und Gesangauswahl reichte von klassischen Stücken wie dem anspruchsvollen Hauptwerk, das die Teilnehmer unter Instrumentalbegleitung in der Kirche darbieten konnten - „Also hat Gott die Welt geliebet“ (Johann Rosenmüller, 1619 - 1684) -bis zur Gegenwart, z. B. „Go gently, go lightly“. Die Teilnehmer übten sich in Liedern mit deutschem, englischen, afrikaansen und lateinischem Text. Auch Swahili und Spanisch waren darunter. Bei einigen Liedern stammten Satz und Musik vom Dirigenten Arnold selbst, der im vergangenen Jahr bereits prägend an der Gestaltung des musikalischen Rahmens der Vollversammlung des Lutherischen Weltbunds in Windhoek beteiligt war. Dort hat Dörte Witte mit ihm Bekanntschaft gemacht, und ihr war es gelungen, ihn für diesjährige Singwoche erneut nach Namibia zu locken. Am Ende der diesjährigen Singwoche erhielt Jochen Arnold von den Teilnehmern die Aufforderung, bzw. Einladung, auch die Singwoche 2019 zu gestalten.

Bei der Eröffnung der täglichen Übungsstunden vergangene Woche hielt Pastor Klaus-Peter Tietz jeweils eine Kurzandacht, die sinnstiftend von bestimmten Notenzeichen ausging.

Prof. Arnold und Dörte Witte ist es mit dieser Singwoche wieder gelungen, sowohl versierte Chorsänger als auch ausgesprochene Laien zu gemeinsamen, mehrstimmigen Klängen zu vereinen, so dass die Harmonie auch den Kirchgängern zum Festgottesdienst geboten werden konnte. Die Singwoche wurde ursprünglich in Okahandja abgehalten und später - nach einigen Unterbrechungen - in Swakopmund fortgesetzt. Die Teilnehmer des jüngsten Sängertreffens sind mit dem gemeinsamen Wunsch auseinandergegangen, dass sie sich im nächsten Jahr wieder zur intensiven Pflege des Chorgesangs versammeln möchten. Eberhard Hofmann

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