09 Juni 2020 | Politik

Genozid wird zu SONA-Debatte

Windhoek (ste) • In seiner Rede zur Lage der Nation hatte der namibische Präsident, Hage Geingob, die „großen Fortschritte“ gelobt, die von dem namibischen Sonderbeauftragten, Dr. Zedekia Ngavirue, bei den Genozid-Unterhandlungen mit Deutschland erzielt wurden. Die deutsche Regierung habe zugestimmt „die Geschehnisse der Jahre 1904 bis 1908 als Genozid zu bezeichnen“ und sei man „auf höchster Ebene bereit, sich zu entschuldigen“. Man warte nun die Form der Wiedergutmachung und des Aufbaus ab.

Die offizielle Stellungnahme der Deutschen Botschaft in Namibia auf eine Frage der AZ lautete: „Zwischen den Verhandlungsführern der deutsch-namibischen Versöhnungsverhandlungen wurde Vertraulichkeit vereinbart, sodass die Botschaft über den Inhalt der Gespräche und mögliche Ergebnisse keine Auskunft geben kann. Die Teilnahme von Herero- und Nama-Vertretern an den Gesprächen ist uns wie auch der namibischen Regierung sehr wichtig. Welche Gruppen einbezogen werden und in welcher Funktion, obliegt der namibischen Regierung.“ Die Oppositionsvertreter McHenry Venaani (PDM) und Bernardus Swartbooi (LPM) hatten die Verhandlungen als unrechtmäßig abgetan, da sie nicht mit den „wirklichen Vertretern der Herero- und Nama-Volksgruppen geführt werden“.

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