16 Oktober 2019 | Afrika

Frauen am Kap formieren sich

Kapstadt (dpa) - In Südafrika machen hunderttausende Frauen mobil gegen Vergewaltigungen und andere Formen der Gewalt gegen sie und ihre Kinder. Unter dem Motto – #enoughisenough our women and children deserve better – formiert sich der Widerstand, es gibt Petitionen und Demonstrationen. Eine Internet-Petition für eine Wiedereinführung der Todesstrafe bei Verbrechen an Frauen wird auch von einer Enkelin von Südafrikas erstem schwarzen Präsidenten Nelson Mandela unterstützt, Ndileka Mandela.

Als Reaktion auf den brutalen Mord an einer 19-jährigen Studentin der Universität Kapstadt, die zuvor in einem Postamt vergewaltigt wurde, fordert sie wie viele andere eine Justizreform: „Unser Justizsystem ist so angelegt, dass es die Männer und nicht die Frauen schützt - das muss sich ändern.“ In Südafrika wachsen junge Menschen oft in zerrissenen Strukturen auf. Vergewaltigungen und häusliche Gewalt sind angesichts oft patriarchaler Strukturen weit verbreitet.

Präsident Cyril Ramaphosa hat erklärt, die jungen Frauen im Lande müssten die Chance erhalten, frei von Angst vor Gewalt ihr Leben zu meistern.

Gleiche Nachricht

 

Lesothos Premier zum Rücktritt gezwungen

1 woche her - 19 Mai 2020 | Afrika

Maseru (dpa) - Lesothos in Bedrängnis geratener Premierminister Thomas Thabane ist vom Staatsrat seines Landes zum Rücktritt gedrängt worden. Das bestätigte der Sprecher von Thabanes...

Ramaphosa erklärt Fahrplan

vor 2 wochen - 15 Mai 2020 | Afrika

Johannesburg (dpa) - Wegen der verheerenden wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise hat Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa Lockerungen der seit sieben Wochen bestehenden Restriktionen angekündigt. Ende Mai...

Corona in Südafrika: Präsident kündigt Lockerung der Restriktionen an

vor 2 wochen - 14 Mai 2020 | Afrika

Johannesburg (dpa) - Wegen der verheerenden wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise hat Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa Lockerungen der seit sieben Wochen bestehenden Restriktionen angekündigt. Ende Mai...

UN befürchten 500 000 zusätzliche Aids-Tote wegen Corona-Krise

vor 2 wochen - 12 Mai 2020 | Afrika

Genf (dpa) - Die Vereinten Nationen befürchten, dass in Afrika durch die Corona-Krise bis 2021 rund 500 000 Menschen zusätzlich an Aids oder damit zusammenhängenden...

Botswana verlängert Sperre

vor 1 monat - 29 April 2020 | Afrika

Windhoek/Gaborone (ste) - In einer Pressemitteilung gab der botswanische Präsident, Mokgweetsi Masisi, gestern bekannt, dass er die infolge der COVID19-Pandemie verhängte Ausgangssperre bis zum 7....

Safaris im Live-Stream: Afrika-Urlaub in Zeiten von Corona

vor 1 monat - 23 April 2020 | Afrika

Nanyuki (dpa) - Ein Löwe sitzt neben einem Busch, guckt sich um und legt sich dann für ein Schläfchen ins Gras. Die Geräuschkulisse zeugt von...

Schwellenländer in der Krise

vor 1 monat - 23 April 2020 | Afrika

Deutsche Presse-Agentur - dpaJohannesburg/Buenos Aires Deutschland setzt bereits erste Lockerungen der Coronavirus-Beschränkungen um - da wird im Süden der Welt noch hart um eine Beschränkung...

Amnesty: Millionen Menschen in Afrika hungern wegen Corona-Lockdowns

vor 1 monat - 20 April 2020 | Afrika

Nairobi (dpa) - Angesichts drastischer Corona-Ausgangsbeschränkungen im südlichen Afrika hat Amnesty International die Regierungen in der Region aufgefordert, ihren Bürgern Nahrungsmitteln zu Verfügung zu stellen....

HRW: Sicherheitskräfte in Burkina Faso haben 31 Gefangene getötet

vor 1 monat - 20 April 2020 | Afrika

Ouagadougou (dpa) - Sicherheitskräfte im westafrikanischen Burkina Faso sollen laut Menschenrechtlern 31 Gefangene getötet haben. Die Männer seien nur wenige Stunden nach ihrer Festnahme am...

G7-Schalte: Macron stellt sich hinter die Arbeit der WHO

vor 1 monat - 17 April 2020 | Afrika

Paris (dpa) - Auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat nach der scharfen Kritik von US-Präsident Donald Trump seine Unterstützung für die Weltgesundheitsorganisation WHO zum Ausdruck...