10 August 2017 | Lokales

FNB-Betrüger mit Insiderwissen

Windhoek (fis) - Bei der aktuellen Betrugsmasche mit Kunden der First National Bank (FNB) könnte wahrscheinlich ein Mitarbeiter des Finanzhauses oder jemand mit Zugang zu Kundendaten involviert sein. Das lässt sich aus Erfahrungen des Ehepaares H. aus Windhoek schließen, das auf den Schwindel zwar nicht hereingefallen ist, aber trotzdem anonym bleiben möchte.

Laut Schilderungen von Frau H. hat vergangene Woche ein Mann angerufen, der sich als FNB-Mitarbeiter mit dem Namen Raymond vorgestellt und Afrikaans gesprochen hat. Er habe angedeutet, dass das Ehepaar eine Prämie von Old Mutual erhalten habe; um den Eingang zu bestätigen, müssten auf dem Mobiltelefon ein spezieller Code eingegeben und die Nummer der FNB-Debitkarte genannt werden. „Ich war zuerst völlig überrumpelt, habe das dann aber abgelehnt und aufgelegt“, sagte Frau H. im AZ-Gespräch. Und weiter: „Er kannte sich gut aus, wusste von unseren zwei Konten sowie den regelmäßigen Einzahlungen.“ Schließlich habe sich der mutmaßliche Betrüger dann selbst verraten, wie H. berichtete: „Wenige Sekunden später klingelte wieder das Telefon. Ein Mann hat sich unter anderem Namen vorgestellt, aber ich habe die Stimme des vorherigen Anrufers erkannt. Als ich ihn damit konfrontierte, hat er aufgelegt.“

Wie AZ-Leser berichteten, sei bereits eine Seniorin in Okahandja auf den Trick reingefallen und habe 4700 N$ verloren. Die FNB rät zu erhöhter Vorsicht und versichert, dass niemals am Telefon ein Code zur Zahlungsfreigabe verlangt werde. Im Zweifel soll man bei FNB nachfragen.

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