30 Juli 2013 | Natur & Umwelt

Fleisch für Hungernde

Windhoek (Nampa/dh) • Kein Wild sei bisher geerntet worden, um die tausenden hungernden Namibier während der Dürre zu versorgen, obwohl Präsident Hifikepunye Pohamba aufgefordert habe diese Option zu überdenken, berichtet die namibische Presseagentur (Nampa). Pohamba habe Nampa zufolge den Minister für Umwelt und Tourismus aufgefordert Wild zu ernten „bevor dieses der Dürre wegen verloren geht“. Umweltminister Uahekua Herunga teilte mit, dass sein Ministerium „die Arrangements für eine Wildernte noch nicht abgeschlossen hat“. „Wir haben eine lange Liste von Tieren die für jede Region gespendet werden sollen angefertigt und warten nun auf Zustimmung“, sagte der Minister der Presseagentur. Herunga zufolge werden nur Tiere im Etoscha- und im Bwabwata-Nationalpark erlegt. Der Minister sagte, dass das Ernten von Wildtieren nur durchgeführt oder vorgeschlagen werden soll, wenn es als nachhaltige Hege der Wildtierbestände gelten könne und somit als nachhaltige und berechtigte Nutzung der Natur gelte. Herunga sorgte sich, dass wenn nicht die korrekten Maßnahmen getroffen werden, die Tiere übergenutzt und Arten dezimiert werden könnten. Nampa zufolge sind über 300000 Menschen von der Dürre betroffen, seien 38 Menschen bereits verhungert und seien sehr viele Kinder unterernährt. Der Presseagentur zufolge seien „mindestens 4000 Stück Vieh bereits seit Beginn der Dürre verendet“. Schriftliche Nachfragen der AZ am 16. Juli dieses Jahres beim Staatssekretär des Umweltministeriums, ob es dürrebedingte Probleme auf Farmen, in kommunalen Hegegebieten und in Nationalparks gebe, blieben bisher unbeantwortet.

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