09 November 2018 | Politik

Fischquoten und Zollunion beschäftigen Kabinett

Windhoek (ste) - Anlässlich der 17. Kabinettssitzung des Jahres 2018 beschloss die Regierung in dieser Woche den Vorschlag des Fischereiministers Bernhard Esau anzunehmen und für die Zeit vom 1. November 2018 bis zum 30. April 2019 eine Langusten-Fischquote von 200 metrischen Tonnen freizugeben. Ferner wurden 154000 metrische Tonnen für den Fang von Seehecht in der Zeit vom 1. November 2018 bis zum 30. September 2019 freigegeben.

Des Weiteren berieten sich die Kabinettsmitglieder zu dem zweiten Treffen des ministerialen Sonderausschusses der Südafrikanischen Zollunion (SACU), der sich am 27. Juni 2018 in Gaborone getroffen hatte. Wenngleich die Einnahmen in der jüngsten Vergangenheit abnahmen, verdient Namibia nach wie vor erheblich an seiner Mitgliedschaft der SACU.

Sinn des Sonderausschusses ist der, dass sich die Mitglieder der SACU (nicht zu verwechseln mit der südafrikanischen Staatengemeinschaft SADC) Gedanken dazu machen, wie das gemeinsame Einkommen aus dieser Region stabilisiert werden kann. Südafrika, Namibia, Botswana, Eswatini (Swasiland) und Lesotho sind SACU-Mitglieder, allerdings greifen manche Paragrafen des Zoll-Abkommens nicht, wenn das Regional-Abkommen der SADC sie außer Kraft setzt.

Der Minister für Industrialisierung, Handel und Kleinunternehmen, Tjekero Tweya, soll sich dieser Problematik selbst widmen. Dabei geht es um die SACU-Tarifverhandlungen sowie Rückvergütung und Rückzahlungen und Zölle aller Art.

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