11 Mai 2018 | Lokales

Finanzzwänge hemmen unabhängige Presse

Windhoek (ste/Nampa) - Nach dem internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai gab es am vergangenen Dienstag eine Diskussionsrunde, die sich Gedanken über den Erhalt der namibischen Medien machte. Fazit: Auch in Namibia kommen die Printmedien unter Druck.

Die Teilnehmer machten sich unter Moderator Joseph Ailonga (Vorsitzender des namibischen Redakteursforums - EFN) sowie Prof. Herman Wasserman von der Medien-Fakultät der Universität-Kapstadt, Gwen Lister (Vorsitzende des Namibia Media Trusts - NMT), Informationsminister Stanley Simataa, Isack Hamata (Nampa-Chef) und Amor Basson (Vertreter der namibischen Kommunal-Radiosender) Gedanken über schwindende Einkünfte, welches die Unabhängigkeit der Medien gefährdet.

Wenngleich die Presse in Namibia relativ freien Zugang zu Ministern hat, wie hier im Bild zu Finanzminister Calle Schlettwein, zeigte sich Simataa besorgt über Namibias Abrutschen vom ersten Platz in Afrika auf Rang zwei auf dem Pressefreiheit-Indikators des Verbandes Reporter-ohne-Grenzen. Er erkennt einen Zusammenhang mit dem nicht abgeschlossenen Gesetzentwurf zum freien Zugang zu Informationen. Foto: Nampa

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