07 November 2019 | Leserpost

Öffentliche Organe ansprechen

Betr.: Zählung auf Privatkosten (AZ, 11.10.2019)

Vor der Unabhängigkeit Südwestafrikas wurden Ehrenwildwarte vom Hauptwildwart ernannt (mir zum ersten Mal verliehen 1964).Das letzte Mal erhalten 1994, also nach der Unabhängigkeit (1990).Danach wurde das System leider abgeschafft.

Auch damals wurden Wildzählungen bei Vollmond in Etosha durchgeführt. Hauptsächlich ging es dabei um Nashornzählungen, da diese Tiere vor allem nachts zu den Wasserstellen kommen. Die Ehrenwildwarte erfüllten ihre Aufgabe gern auf eigene Kosten an den zahlreichen für Touristen nicht zugänglichen Wasserlöchern, wie Gobaub, Mushara, Kameeldoring u.a., da ungewöhnliche Erlebnisse garantiert waren.

Ende der 90er Jahre kam ich zu einer Versammlung in Okaukuejo hinzu, bei der es um die Vergütung der Überstunden der Angestellten für Nachtzählungen ging. 16 Stunden mal drei Tage, darauf ging die Naturschutzbehörde natürlich nicht ein. Also keine Nachtzählungen mehr!

Es wäre zu begrüßen, zum Beispiel durch N E W S (Namibian Endangered Wildlife Society) oder ein anderes öffentliches Organ freiwillige Wildzähler anzusprechen und zu aktivieren. Im Fall Khaudum haben wir z. B. überhaupt nicht erfahren, daß Teilnehmer gesucht wurden.

Zum Khaudumpark selbst wäre die Notwendigkeit zu erwähnen, den sogenannten Campingplatz Sikeretti wieder aufzubauen. Von zahlenden Touristen kann man kaum erwarten, bei entsprechenden, dringenden Bedürfnissen mangels Toiletten durch den tiefen Sand zum elf km entfernten Supereingangstor zu fahren (wie man es uns ernsthaft vorgeschlagen hat).

Mit freundlichen Grüßen

Klaus von Ludwiger (Tourguide) und Marita Hoster

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