07 Juni 2019 | Natur & Umwelt

Farmer vermeldet mehr als 20 Wildereifälle

Windhoek/Otavi (nic) – Insgesamt 22 Mal haben Wilderer in diesem Jahr bereits ihr Unwesen auf der Farm Abachaus zwischen Otjiwarongo und Otavi getrieben, berichtete Eigentümer Horst Hobohm am Dienstag gegenüber der AZ. Allein im Mai habe es neun Fälle gegeben, bei denen eine oder mehrere Oryx-Antilopen illegal getötet worden seien. Meist würden die Täter dabei mit Drahtfallen und –schlingen vorgehen, in denen die Tiere dann einen „grausamen Tod“ erleiden, gab sich Hobohm bestürzt. Der Farmer käme jedoch meist zu spät, sodass er dann nur noch die Knochenreste oder Hörner der Antilopen vorfinde.

Außerdem wurden laut dem Farmer im vergangenen Jahr 18 Kühe von Viehdieben erlegt. Doch die Polizei sei macht- und damit tatenlos. „Sie haben einfach keine Mittel. Als nach einem Vorfall einige Beamte vor Ort waren, mussten wir ihnen Diesel geben, damit sie überhaupt den Rückweg nach Otavi antreten konnten“, erzählte Hobohm, laut dem aber auch gefasste und verurteilte Täter zu wenig bestraft werden. „Es werden immer wieder Drohungen ausgesprochen, aber verwirklicht werden sie dann nicht“, sagte er und fuhr fort: „Und warum dürfen Personen, die bestraft worden sind, überhaupt noch in solchen Gegenden, also beispielsweise auf Ansiedlungsfarmen, wohnen?“

Hobohm zufolge seien es genau diese Personen, die „die Zukunft der Arbeiter klauen“ und die Ökonomie des Landes zerstören würden. „Und die Menschen sprechen immer nur von sich selbst, nicht aber von der Natur“, so der Farmer abschließend.

Gleiche Nachricht

 

Pangolinschutz: Belohnungssystem fährt weiter Erfolge ein

vor 20 stunden | Natur & Umwelt

Windhoek (nic) – Seit der Einführung des Belohnungssystems zum Schutz von Schuppentieren wurden insgesamt 177 mutmaßliche Pangolin-Wilderer beziehungsweise -Händler festgenommen. Dies teilte der Geschäftsführer der...

Wilderer rücken aus Nationalparks ab

vor 20 stunden | Natur & Umwelt

Windhoek (nic) • Während der Etoscha-Nationalpark noch vor einigen Jahren die Hochburg für Nashorn-Wilderer war, sind diese nun vor allem in Gebieten freien Grundbesitzes tätig....

Küstenbewohner räumen auf

vor 20 stunden | Natur & Umwelt

Von Erwin LeuschnerSwakopmund/Walvis BayMit einem Betrag in Höhe von 114000 Namibia-Dollar wird in diesem Jahr das Swakopmunder Projekt Shine unterstützt. „Mit dieser Initiative verpflichten wir...

Sikunga stoppt illegales Fischen

vor 20 stunden | Natur & Umwelt

Windhoek/Katima Mulilo (nic) – Die First National Bank (FNB) Namibia hat das Sikunga-Fischschutzprojekt in der Sambesi-Region mit 775000 Namibia-Dollar unterstützt. Dies gab das Finanzhaus kürzlich...

Wüstenlöwen erweitern Territorium

vor 1 tag - 18 Juni 2019 | Natur & Umwelt

Von Marc Springer, WindhoekWie NWR gestern auf sozialen Medien bekanntgab, sei in den vergangenen Tagen eine Löwin mit zwei Welpen in unmittelbarer Nähe von Torra...

Elefanten zerstören Farmgelände in Mashare

vor 6 tagen - 13 Juni 2019 | Natur & Umwelt

Windhoek/Rundu (Nampa/nic) – Ein Farmer im Mashare-Wahlkreis in der Kavango-Ost-Region hat sich vor kurzem über den anhaltenden Konflikt mit Elefanten auf seiner Farm beschwert. Ihm...

Geingob warnt vor Klimawandel

1 woche her - 12 Juni 2019 | Natur & Umwelt

Windhoek (ms) • Präsident Hage Geingob hat davor gewarnt, dass Namibia besonders für den fortschreitenden Klimawandel anfällig sei und sich entsprechend auf die damit verbundenen...

Weniger ist mehr

1 woche her - 07 Juni 2019 | Natur & Umwelt

Von Lisa Plank, Windhoek Jedes Jahr werden laut der Weltbank weltweit über zwei Milliarden Tonnen Müll produziert, davon stammen 174 Millionen Tonnen aus den Ländern...

Farmer vermeldet mehr als 20 Wildereifälle

1 woche her - 07 Juni 2019 | Natur & Umwelt

Windhoek/Otavi (nic) – Insgesamt 22 Mal haben Wilderer in diesem Jahr bereits ihr Unwesen auf der Farm Abachaus zwischen Otjiwarongo und Otavi getrieben, berichtete Eigentümer...

Jährlich bis zu vier Grad wärmer

1 woche her - 07 Juni 2019 | Natur & Umwelt

Windhoek/Karasburg (nic) – Namibia wird immer heißer – und zwar um ein bis 3,5 Grad im Sommer und ein bis vier Grad im Winter, wie...