24 Dezember 2008 | Lokales

Farmer sind voller Hoffnung

Windhoek - Nach der schwachen Ernte in der vergangenen Saison, bedingt durch Hochwasser in den zentralen nördlichen Regionen und der sehr späten Regensaison und anfänglichen Dürreperiode in den nordwestlichen, nordöstlichen und zentralen Teilen, fehlt vor allen den kommunalen Farmern Saatgut, um gegenwärtig ihre Felder zu bestellen, so die NEWFIU (National Early Warning & Food Information Unit). Die meisten Haushalte in den ländlichen Gebieten hätten ihre Vorräte aufgebraucht, die nach den oben genannten Gründen in der vergangenen Saison recht spärlich ausgefallen waren. Aus diesem Grund hätte die Regierung 228 Millionen Namibia-Dollar zur Verfügung gestellt, um eine halbe Million Namibier für sechs Monate ab August dieses Jahres mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Zusätzlich seien zuvor 30 Mio. N$ vom Kabinett gutgeheißen worden, um jene Menschen mit Nahrungsmitteln zu versorgen, die am Anfang des Jahres wegen des Hochwassers in der Oshana-, Oshikoto-, Omusati und Ohangwena-Region umgesiedelt werden mussten und/oder ihre Ernten verloren hatten.
Seit Mitte Oktober hätten der NEWFUI zufolge gute Niederschläge dazu geführt, dass viele Farmer ihre Felder vorbereitet und nun im Dezember dank weiterer Regen gesät hätten. Am Anfang des Monats hätten viele Kommunalfarmer noch auf erlesenes Mahango-Saatgut des Typs Okashana Nr. 1 & 2 und Kangara von dem Unternehmen Mahenene Seed Cooperative gewartet. Die Genossenschaft habe ebenfalls zu wenig Saatgut wegen der Dürre und dem Hochwasser erhalten. Zudem hätten die Kommando-Raupen zahlreiche Ernten im Norden des Landes vernichtet. Unter den gegebenen Umständen sie das Unternehmen in der Lage gewesen nur 48 Tonnen unterschiedliches und erlesenes Mahango-Saatgut zu erhalten, anstelle der normalen 75 Tonnen, zusätzlich zu den 100 Tonnen Vorrat der Regierung. Da es am Anfang der 2007/8 Regensaison so aussah, als wenn eine besonders gute Ernte zu erwarten sei, hatte Mahenene seine gesamten und die Notvorräte der Regierung verteilt. Inzwischen seien in den meisten Regionen die Felder bestellt worden.
Auch im kommerziellen Farmgebiet hätten die Farmer bereits Mais gepflanzt und in der Otavi- und Kombatgegend würden einige Farmer noch erwägen, Sonnenblumen anzupflanzen. Die meisten Ackerbau- Farmer, wie Hagen und Birgit Eggert, können im Augenblick nicht wie ein Großteil der Namibier in den Urlaub fahren, da ihre Felder bestellt werden müssen. Seit Mittwoch vergangener Woche sei Hagen Eggert auf dem Acker gewesen, um auf 150 Hektar Mais auszusäen. Gestern sollten die letzten Hektar bestellt werden. Am Haus habe es Birgit Eggert zufolge seit Anfang Dezember 114,5 Millimeter geregnet, auf dem zehn Kilometer entfernten Maisacker wurden in der gleichen Zeitspanne 86,5 mm gemessen. Gestern fielen am Haus 30 mm, auf dem Acker 2 mm.
Entgegen der vorigen Prognosen wird für Januar bis März eine normale bis unterdurchschnittliche Niederschlagsmenge erwartet, nachdem die Zeitspanne Oktober bis Dezember bereits die gleichen Ergebnisse erbrachte.

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