30 Dezember 2003 | Lokales

Fabrikschiff an Kette gelegt

Das namibische Gericht und die internationale Transportgewerkschaft bemühen sich in Walvis Bay, einen Lohndisput und eine Meuterei an Bord zweier ausländischer Schiffe zu schlichten.

Walvis Bay - Forderungen der russischen und ukrainischen Besatzung des Hochseetrawlers und Fabrikschiffs F/V Anouma haben zu einem Erlass des namibischen Gerichtsvollziehers in Walvis Bay geführt, wonach das Schiff nicht auslaufen darf. Die russischen Eigentümer der Schiffe schulden einem Teil der Besatzung angeblich seit November die Heuer. "Das Schiff ist angekettet", erklärte gestern eine Sprecherin der Seemannsmission, die sich bei der Auskunft auf eine knappe Erklärung der zuständigen Anwälte beschränkte und darüber hinaus keinen weiteren Einblick in die Meuterei zuließ, die offensichtlich ein zweites Schiff erfasst hat. Den Namen des zweiten Schiffes wollte die Mission aus ungenannten Gründen nicht weitergeben, aber der ministerielle Fischereiinspektor Malcolm Block sagte gestern aus Walvis Bay gegenüber der AZ, es könne sich um die "Fortes" handeln, die wie die "Anouma" hauptsächlich durch russische Seeleute betreut werde, die von einigen namibischen Kräften unterstützt würden. Laut Block verfügen die beiden Hochseetrawler über eine so genannte experimentelle Lizenz. Der Fang dieser Trawler werde genau inspiziert und die Ergebnisse würden dem hiesigen Seeforschungsinstitut zur weiteren Aufarbeitung vorgelegt. Von der derzeitigen Meuterei hatte Block jedoch bis gestern noch nichts gewusst.


Vorübergehend versorgt die Seemannsmission die streikenden Seeleute mit Trinkwasser und Lebensmitteln. Außerdem steht die Seemannsmission mit der internationalen Transportgewerkschaft in London - International Transport Workers Federation for Seafarers - in Verbindung, die mit den Eigentümern verhandeln will, die angeblich unter dem Namen "Southbound Management" auf Mauritius firmieren. Die über 50 Seeleute protestieren angeblich solidarisch gegen die Verzögerung der Auszahlung der Heuer, auf die elf ihrer Kollegen, die nach Russland heimkehren wollen, seit Anfang November immer noch warten.


Kapitän Mike van der Meer von der Hafenbehörde sagte gestern, dass die zwei umstrittenen Schiffe außerhalb des Hafenbereichs auf der Reede lägen und seine Behörde in der Angelegenheit daher keine Rolle spiele.

Gleiche Nachricht

 

UNAIDS trifft DREAMS-Mädchen

1 stunde her | Lokales

Die Direktorin des Programms der Vereinten Nationen für HIV und AIDS (UNAIDS), Winnie Byanyima, besuchte kürzlich Begünstigte des von den USA finanzierten DREAMS-Projekts in Namibia....

Deutsche Sprachdiplom verliehen

1 stunde her | Lokales

Die Deutsche Höhere Privatschule (DHPS) verlieh am Dienstag zahlreichen Schülern, die Deutsch als eine Fremdsprache lernen, das Deutsche Sprachdiplom (DSD). Der deutsche Botschafter Herbert Beck...

Forum-Gründung mit vollem Programm

vor 1 tag - 21 April 2021 | Lokales

Windhoek/Swakopmund (hf) – Interessenten des anvisierten Forums Deutschsprachiger Namibier (FDN) treffen am Gründungsabend der Körperschaft ein volles Programm an. Sie sind bei der ersten Vorstandswahl,...

Wasserversorgung unterbrochen

vor 1 tag - 21 April 2021 | Lokales

Windhoek/Rundu (NMH/sb) • Rundu wird laut Aussagen zahlreicher Einwohner derzeit mit einer Wasserknappheit konfrontiert. Mehrere Stadtteile seien in den vergangenen Tagen nicht mit Wasser versorgt...

Abschied über der Namib-Wüste

vor 1 tag - 21 April 2021 | Lokales

Swakopmund (AZ) – Als Zeichen des Respekts und im Einklang mit den Wünschen des zu Jahresbeginn verstorbenen Hans Burkhardt haben mehrere hiesige Fallschirmspringer kürzlich seine...

Debmarine spendet PCR-Testgerät

vor 1 tag - 21 April 2021 | Lokales

Debmarine Namibia hat eine Maschine für PCR-Diagnosen gespendet, um das Land im Kampf gegen Corona zu unterstützen. Somit gibt es nun an der Universität von...

Hundefutter durch Schulprojekt gesponsert

vor 1 tag - 21 April 2021 | Lokales

Vier Neuntklässler der „Windhoek Afrikaanse Privaatskool“ sammelten im Rahmen ihres Schulprojekts Geld und Hundefutter für die Nyime- Anti-Wilderei-Einheit. Nyime ist ein privates Strafverfolgungsunternehmen, das 2003...

Allrad-Truck für Pensionsfonds

vor 3 tagen - 19 April 2021 | Lokales

Windhoek (cr) • Der namibische Pensionsfonds für Staatsangestellte (GIPF) freut sich, den Start seines Allrad-LKWs „Pension on Wheels“ bekannt zu geben. Der Truck ist ein...

Unterstützung für ganz besondere Kinder

vor 3 tagen - 19 April 2021 | Lokales

Von Katharina MoserWindhoekAls ein Mädchen anfängt zu weinen, nimmt Michelle Zeelie sie liebevoll an der Hand. „Manchmal hat sie starke Schmerzen“, sagt sie entschuldigend. Zeelie...

Hoffnung für Paula & Maya – LGBTQ+-Verbände vereinen sich

vor 6 tagen - 16 April 2021 | Lokales

Die LGBTQ+-Gemeinschaft (Lesbian Gay Bisexual Transgender Queer+) in Namibia hat sich am gestrigen Donnerstag in einer Presseerklärung der „Namibian Equal Rights Movement“ (NERM) solidarisch hinter...