01 August 2018 | Wirtschaft

Es fehlt an Industrialisierung

SADC-Sprecher sieht Verbesserungspotenzial im südlichen Afrika

Windhoek (nic) • Afrika kann die Erwartungen hinsichtlich seiner Industrialisierung nicht erfüllen. Dies sagte Tapiwa Samanga, Direktor für industrielle Entwicklung und Handel des SADC-Sekretariats, bei der Eröffnung der SADC-Industrialisierungswoche am Montag in Windhoek. Samanga zufolge verbleiben die meisten afrikanischen Länder an der Industrialisierungsgrenze, sodass die Wertschöpfung aus dem verarbeiteten Gewerbe (MVA) im Verhältnis zum Bruttoinlandprodukt (BIP) „sehr gering“ sei. Im Jahr 2014 beispielsweise habe der Kontinent gerade einmal bei 1,6 Prozent zur weltweiten MVA-Wertschöpfung beigetragen, erläuterte Samanga. Was den Exporthandel anbetrifft, kämen lediglich 14 Prozent der weltweiten Beiträge aus Afrika im Vergleich zu Asien mit 27 Prozent bzw. 31 Prozent aus entwickelten Volkswirtschaften.

„Die fehlende Industrialisierung ist einer der Gründe, warum auch zwischen den afrikanischen Ländern – auch zwischen SADC-Staaten – wenig Handel betrieben wird“, fügte Samanga hinzu. So schwanke das Handelsvolumen zwar regelmäßig, bleibe aber mit ungefähr 10 Prozent im Vergleich zu den südostasiatischen Ländern (24 Prozent) oder der Europäischen Union (40 Prozent) „armselig gering“. Ferner dürfe nicht vergessen werden, welchen erheblichen Einfluss das verarbeitete Gewerbe auf die sozioökonomische Entwicklung eines Landes habe und zur Arbeitsplatzbeschaffung, Technologietransfer und zum Vermögensaufbau beitrage.

Die SADC-Industrialisierungswoche findet laut Angaben des Wirtschaftsministers Tjekero Tweya zum dritten Mal statt und steht dieses Jahr unter dem Motto „Infrastruktur und die Ermächtigung von Jugendlichen zugunsten einer nachhaltigen Entwicklung fördern“. Bei der Veranstaltung handle es sich um eine Plattform, die öffentliche-private Partnerschaften voranbringen und neue Möglichkeiten eines interregionalen Handels erschließen soll.

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