14 Februar 2012 | Branche

Erste App für Namibia entwickelt

Windhoek - Seit einigen Tagen können unter www.apps4africa.de wichtige Notfallnummern (Polizei, Werkstätten, Ärzte, Feuerwehr usw) für Namibia und Botswana kostenlos als App runtergeladen werden. Der Begriff App, von der englischen Kurzform für application, bezeichnet Anwendungsprogramme. Der User findet mit Hilfe der neuen App unter dem jeweiligen Land, in der jeweiligen Stadt beispielsweise die Telefonnummern von Krankenhäusern. "Wir nutzen unsere Erfahrung in den Ländern Afrikas und unsere technisches Knowhow, um handliche Apps für Smartphones, Tabletts und Web-Browser zu erstellen. Das Ziel ist, jeweils gute Informationen für viele Gäste und so auch für viele Nutzer zugänglich zu machen", so Möhle. Deshalb wird es die Apps demnächst nicht nur in Deutsch, sondern auch Englisch geben.

Der Anteil der Selbstfahrer, die Namibia besuchen, nimmt laut Möhle immer mehr zu. "Viele von ihnen schätzen ihr Fahrkönnen bzw. die Entfernungen zwischen den Touristenattraktionen falsch ein. Deshalb wollen wir ihnen so viel wie möglich Sicherheit an die Hand geben. Und dazu trät die neue App bei."

Bis Möhle und Aeschlimann die App auf den Markt bringen konnten, bedurfte es aber einiger Vorbereitungen. "Wir mussten natürlich zunächst die gesamten Daten erfassen, damit sie Christoph technisch als App umsetzen konnte. Ein halbjährlich Update ist dann ein Muss, damit wir aktuelle Infos zur Verfügung stellen können."
Mit der Notfallnummern-App wurde allerdings nur der Stein ins Rollen gebracht. Die beiden planen neben verschiedenen Apps für Stadtrundfahrten in Windhoek auch beispielsweise eine App für Etoscha zu entwickeln. "Da wollen wir neben generellen Informationen auch eine Karte hinzufügen, die mit GPS-Daten verknüpft ist, so dass der Besucher sehen kann, an welchem Wasserloch er gerade ist. Außerdem können wir zusätzlichen Daten, beispielsweise wann, welche Tiere zu welcher Tages- oder Jahreszeit am häufigsten zu beobachten sind, einfügen. Es ist geplant, nach und nach das Wissen und die Erfahrung, die Möhle in seiner langjährigen Arbeit gesammelt hat, zu digitalisieren und an Touristen weiter zu geben. Für dieses Jahr haben sich Möhle und Aeschlimann zum Ziel gesetzt, noch ungefähr vier Apps auf den Markt zu bringen. Diese wird es dann nicht mehr kostenfrei geben. Doch wenn gebündelte Informationen über Namibia nicht nur den Touristen ermöglichen, das Land besser kennen zu lernen, sondern auch die Sicherheit erhöhen, dann sind ein paar Dollar oder Euro sicher gut angelegt.

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