02 Oktober 2019 | Natur & Umwelt

Erschließung des bio-ökomischen Potenzials in Namibia

Windhoek (ste) - Heute wollen sich ab 8.30 Uhr ein maßgeblicher Teil der Parlamentsmitglieder, Regierungsbeamte und sonstige Fachkräfte sowie -Ausschüsse in Windhoek mit dem Thema „Der aktuelle Stand der nachhaltigen Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen in Namibia und Wege zur Erschließung seines bio-ökonomischen Potenzials“ befassen. Der Parlamentsvorsitzende Peter Katjavivi wird einleitende Worte sprechen - er hatte von Anfang an ein reges Interesse an diesem Thema gezeigt. Durch die Präsenz des Ministers für Landwirtschaft, Wasserbau und Forstwirtschaft (MAWF), Alpheus !Naruseb, des Ministers für Umwelt und Tourismus (MET), Pohamba Shifeta, sowie des Ministers für Fischerei und Meeresressourcen (MFMR), Bernard Esau, die voraussichtlich ihre Stellvertreter und jeweiligen Staatssekretäre im Schlepptau haben, gewinnt das Treffen an Bedeutung. Bis Redaktionsschluss war nicht bestätigt, ob Staatspräsident Hage Geingob ebenfalls an der Konferenz teilnehmen wird.

Nach einem ersten Treffen zwischen Parlamentsabgeordneten und privaten Fachkräften im Juli 2019, hatte sich die maßgeblichen Interessenträger sofort geeinigt, Anfang Oktober einen zweiten Anlauf zu wagen, damit in Namibia eine umfassende Ressourcenplanung und -Verwaltung zustande kommen kann (AZ berichtete). Laut Dr. Clemens von Doderer von der Hanns-Seidel-Stiftung haben sich mindestens 240 Konferenzteilnehmer angemeldet und „kann es sein, dass wir 270 Personen unterbringen müssen.“ Dass die Themen Land- und Forstwirtschaft sowie Umwelt und Fischerei umfassend erörtert werden sollen, wird durch den Umstand bestätigt, dass laut Programm, Fachkräfte wie Dr. Gilbert Nduru von der Karatina-Universität in Kenia, der Geschäftsführer der namibischen Agri-Bank, Sakaria Nghikembua sowie Dr. Miguel Carillo, Agro-Ingenieur aus Spanien, als Gastredner auftreten werden. Diese Tendenz setzt sich fort indem Vertreter der namibischen Universitäten sowie der namibischen Umweltkammer und des Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP), aber auch der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und viele andere Fachkräfte zu Wort kommen sollen.

Diese Experten werden sich letztendlich zu einer offenen Diskussion mit den Vertretern der verschiedenen namibischen Farmerverbände sowie weiterer Fachverbände zusammensetzen.

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