01 November 2013 | Science

Erfolg verlangt Verpflichtung

Die Stadt Windhoek konnte sich in dieser Woche nicht nur für den touristischen Anlauf für den internationalen Abenteuergipfel profilieren, sondern sie konnte sich als Fackelträger der gründlichen Aufbereitung von städtischen Abwässern unter Wasser-Wissenschaftlern der Welt einen Namen machen. Eine Stadt zwischen zwei Halbwüsten, auch ansonsten im geopolitischen Abseits der Welt, praktiziert, was in anderen Großstädten der Welt noch auf harten Verbraucherwiderstand trifft: die fraglose Wiederverwendung von geklärtem Abwasser, das bis zur reinsten Trinkwasserstufe fortgeschritten ist. Viele andere Städte könnten das Konzept bei der allgemeinen und wachsenden Wassernot und dem rasanten Bevölkerungswachstum sehr wohl gebrauchen. Aber es muss Akzeptanz herrschen, wie die Windhoeker dies seit 45 Jahren beweisen. Der Erfolg und die Anerkennung, die die Einwohner und damit der Stadtrat samt Landesregierung genießen, darf nicht dazu führen, sich etwa auf den Lorbeeren auszuruhen. Erfolg muss weiterhin zu Leistung verpflichten, denn auch in Zukunft bleibt die Wasserfrage ständig eine Herausforderung, genau wie die Versöhnung im ariden Namibia.

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