10 November 2020 | Lokales

Engpass beim Regionalrat

Erongo ist „wirtschaftlich, sozial und emotional“ betroffen

Der Erongo-Regionalrat hat für das Finanzjahr 2020/21 einen Haushalt in Höhe von mehr als 111 Millionen Namibia-Dollar verabschiedet - der Löwenanteil ist für Betriebsausgaben bestimmt. Trotz einer finanziell angespannten Lage verspricht der Rat, den Einwohnern zu dienen.

Von Erwin Leuschner, Swakopmund

„Obwohl wir im Regionalrat sowohl administrativ als auch auf der Entwicklungsagenda vor großen Herausforderungen stehen, haben wir unser Mandat erfüllt, ein förderliches Umfeld für die Einwohner der Region zu schaffen“, sagte der Vorsitzende des Erongo-Regionalrats, Juuso Kambueshe, als er am vergangenen Freitag den Haushalt für das Finanzjahr 2020/21 präsentierte. Das Budget wurde einstimmig verabschiedet.

Bei der Gelegenheit bezeichnete Kambueshe das Jahr 2020 als „sehr intensiv“. Aufgrund der COVID-19-Pandemie habe die gesamte Nation eine beispielslose Krise durchgemacht. „Leider war die Region Erongo wirtschaftlich, sozial und emotional am härtesten betroffen“, sagte Kambueshe und ergänzte: „Familien wurden entmutigt und stehen nun ohne Mittel da.“ Obwohl sich der Regionalrat in einer finanziell angespannten Lage befindet, „hindert dies uns nicht, unseren Einwohnern zu dienen“, so Kambueshe.

Demnach präsentierte Kambueshe ein Budget in Höhe von mehr als 111 Millionen Namibia-Dollar für das Finanzjahr 2020/21. Davon seien knapp 66 Millionen Namibia-Dollar für den Betriebshaushalt bestimmt, der Restbetrag (knapp 46 Millionen Namibia-Dollar) sei für Kapitalprojekte vorgesehen. In dem Zeitraum rechnet die Regierungsinstanz mit Einnahmen in Höhe von knapp 66 Millionen Namibia-Dollar. Diese Ziffer schließe Einnahmen aus der Siedlung Uis in Höhe von 9,5 Millionen Namibia-Dollar ein. Ferner werde die Zentralregierung dem Regionalrat 46,7 Millionen Namibia-Dollar zur Verfügung stellen.

Die geschätzten Gesamtausgaben für das Geschäftsjahr (2020/21) bezifferte Kambueshe auf knapp 66 Millionen Namibia-Dollar. Rund 66 Prozent davon (43,8 Millionen Namibia-Dollar) seien für Gehälter bestimmt, derweil der übrige Betrag für andere Betriebskosten vorgesehen seien. Dies schließe Wasserverkäufe in den Ortschaften Okombahe, Otjimbingwe, Wlotzkasbaken und Uis sowie Wartungskosten und anderen Dienstleistungen ein.

Bei dem Großteil der Projekte im Entwicklungshaushalt handelt es sich laut Kambueshe um bereits genehmigte Projekte, die in verschiedenen Phasen entwickelt werden. Demnach seien im vergangenen Finanzjahr Mittel für fünf Kapitalprojekte bestimmt worden: der Ausbau des Abwassernetzwerkes in Omatjete (drei Mio. N$); Bau von sämtlichen Dienstleistungen in Uis (zwei Mio. N$); Bau von sämtlichen Dienstleistungen in Wlotzkasbaken (drei Mio. N$); die Modernisierung der Pumpstation in Otjimbingwe (zwei Mio. N$); und der Bau von sämtlichen Dienstleistungen in Okombahe (zwei Mio. N$).

Zu den anderen Projekten im Entwicklungshaushalt sind zahlreiche Projekte in nahezu allen Wahlkreisen, Städten und Ortschaften geplant. Dazu gehören das Schlagen bzw. die Sanierung von Bohrlöchern, die Errichtung von Wasserleitungen, der Bau und die Renovierung von verschiedenen Büros und zahlreiche weitere Projekte.

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