31 Juli 2013 | SPORTS

Elfmeterschießen bringt Entscheidung

„Beide Seiten haben ordentlichen Fußball gespielt. Wir hatten am Ende das Glück auf unserer Seite“, freute sich SKW-Trainer Rolf Beiter im AZ-Gespräch. In der regulären Spielzeit kamen beide Teams nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus. Im Elfmeterschießen versagten dann gleich vier SKW- und fünf Ramblers-Spielern die Nerven. Dabei avancierte SKW-Keeper Marko Zirzow mit vier gehaltenen Elfmetern zum Matchwinner. Endstand: 3:2. Bereits vor dem Duell im Sam-Nujoma-Stadion hatte Beiter zahlreiche Verletzungen zu beklagen. Und es kam noch schlimmer: „Kurz vor dem Spiel musste sich auch mein Kapitän Tangeni Ndeitunga wegen einer Fußgelenkverletzung abmelden“, führte Beiter aus. Der nach einer Grippe angeschlagene Carsten Horn musste kurzfristig Kapitän Ndeitunga ersetzten. Nach 20 Minuten Verspätung lief die neuformierte Truppe dann endlich gegen den Erzrivalen Ramblers auf. Den Rückschlägen zu Trotz ging der SKW Mitte der ersten Halbzeit durch Stürmer Hiha Katjivena in Front. Der Angreifer lochte per Kopfball nach einer punktgenauen Flanke ein. „Ich glaube, dass es sein ersten Kopfballtor überhaupt war“, bemerkte Beiter weiter. „Wir waren zu Beginn der Partie die bessere Mannschaft. Nach dem Tor des SKW haben wir dann unseren Faden etwas verloren“, meinte Ramblers-Coach Uwe Wolff. Nach dem Seitenwechsel drängten die Blau-Weißen aus Pionierspark dann wie erwartet auf den Ausgleich. Ein Lattentreffer der „Imawida“-Spieler sorgte kurzzeitig für eine Schrecksekunde auf den Ramblers-Rängen, jedoch wich diese wenig später einem ausgelassen Torjubel, als Jandjamuje Maharero das ersehnte 1:1 nach einem feinen Solo erzielte. Ohne Verlängerung ging das Spiel direkt ins Elfmeterschießen über. Beide Teams konnten sich dabei nicht gerade mit Ruhm bekleckern. Insgesamt neun verschossene Elfer sprechen eine deutliche Sprache. Beide Teams verhauten bereits ihre ersten vier Strafstöße. Nachdem beide Teams danach jeweils einen Elfer versenken konnten, legten die SKW-Kicker mit einem weiteren vor, ehe auch dem letzten Ramblers-Spieler die Nerven versagten. Beide Trainer gaben allerdings übereinstimmend zu Bedenken, dass sich eine Kuhle im Elfmeterpunkt befand und platzierte Schüsse erschwerten. Im zweiten Halbfinale setzten sich die Youngster des namibischen Erstligisten Tura Magic mit 3:1 (2:0) gegen die Namib Colts durch. Das Spiel um Platz drei, das nach den Halbfinals angesetzt wurde, gewannen die Ramblers schließlich ohne einen Finger dafür krumm zu machen. Gegner Namib Colts war nicht angetreten. „Die genauen Gründe wurden uns nicht erläutert“, erklärte Wolff. Das Finale zwischen dem SKW und Tura Magic steigt am 10. August im Sam-Nujoma-Stadion in Katutura. Beiter, der dem Spiel aus persönlichen Gründen nicht beiwohnen wird, will die Favoritenrolle für das Endspiel keinem Team zuschreiben. Es sei immer ein Finale, bei dem alles passieren kann. „Wenn wir unser Spiel spielen, können wir den Titel holen“ so Beiter abschließen. Von Arne Putensen, WINDHOEK

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