10 Mai 2019 | Natur & Umwelt

Elfenbeinvorräte veräußern

Namibia setzt sich für Erlaubnis zum Verkauf ein

Windhoek (nic) – Namibia will sich gemeinsam mit Südafrika, Botswana und Simbabwe für die Legalisierung des Handels mit den vorhandenen Elfenbeinvorräten einsetzen. Dies gab die Presseagentur Nampa unter Berufung auf den Pressesprecher des Ministeriums für Umwelt und Tourismus (MET), Romeo Muyunda, am späten Mittwochnachmittag bekannt. Muyunda zufolge werde Namibia an der kommenden Konferenz von CITIES (Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen) teilnehmen und dort einen entsprechenden Änderungsvorschlag einreichen. Die Tagung soll vom 23. Mai bis zum 2. Juni in Colombo, Sri Lanka, stattfinden.

Laut Muyunda verfügt Namibia derzeit über Elfenbeinvorräte im Wert von mehr als 125,4 Millionen Namibia-Dollar. Der Großteil, rund 40000 Kilogramm mit einem Wert von circa 71,3 Millionen N$, sei dabei Elfenbein, das von Straftätern beschlagnahmt worden sei. Weitere 30000 Kilogramm (Wert: 54,1 Millionen N$) habe das Ministerium auf „legalem“ Weg erhalten, beispielsweise von Kadavern verendeter Tiere.

Während des Kasane-Elefanten-Gipfels vom 3. bis zum 7. Mai in Botswana hatte Präsident Hage Geingob in diesem Zusammenhang seine Besorgnis über die Kosten darüber geäußert, die sich aus der Aufbewahrung großer Elfenbeinvorräte ergeben würden (AZ berichtete).

Weiter sagte der Pressesprecher des Ministeriums, dass unter anderem auch Änderungsvorschläge hinsichtlich des Handels mit Jagdtrophäen zu nichtkommerziellen Zwecken eingereicht werden sollen sowie auch bezüglich des Handels mit lebenden Tieren zu geeigneten und akzeptablen Bestimmungsorten.

Gleiche Nachricht

 

Zunehmender Widerstand

vor 2 tagen - 24 Mai 2019 | Natur & Umwelt

Von Frank Steffen, Windhoek Nachdem sich unlängst die Staatsoberhäupter aus Botswana, Angola, Sambia, Simbabwe und Namibia in Kasane (Botswana) trafen, um eine gemeinsame Strategie zum...

Kahlschlag in Kavango-Regionen nicht beendet

vor 2 tagen - 24 Mai 2019 | Natur & Umwelt

Entgegen dem seit November 2018 seitens des Umweltministeriums eingeführten Verbots sowie der Versprechen seitens verschiedener Staatsinstanzen, gegen das unrechtmäßige Abholzen der teilweise unter Naturschutz stehenden...

Freiwillige Gebühr für Plastiktüten

vor 2 tagen - 24 Mai 2019 | Natur & Umwelt

Von Erwin Leuschner, Swakopmund Wenn es um den Verbrauch von und die Kontrolle über Einwegplastiktüten in Namibia geht, sind die drei Orte an der zentralen...

Erindi ist bald verkauft

vor 3 tagen - 23 Mai 2019 | Natur & Umwelt

Von Frank Steffen, Windhoek Gestern gab die PR-Gesellschaft Emergo namens des Unternehmers und Philanthropen Alberto Baillères bekannt, dass dieser sich im Begriff befinde, den Kauf...

Mit Wissen gegen den Klimawandel

vor 4 tagen - 22 Mai 2019 | Natur & Umwelt

Von Clemens von AltenWindhoekDie Zeit drängt: Der Klimawandel betrifft weltweit Millionen von Menschen und verlangt neue Ansätze, wie mit den neuen Herausforderungen umgegangen werden sollte....

NWR sorgt sich um Trinkwasser im Fischfluss-Canyon

vor 5 tagen - 21 Mai 2019 | Natur & Umwelt

Swakopmund//Ai-/Ais (er) • Der begehrten Fischfluss-Wanderroute im Süden Namibias droht Ende dieses Monats die Schließung wegen akuten Wassermangels. Der staatliche Rastlagerbetreiber Namibia Wildlife Resorts (NWR)...

Junge Eilseeschwalben fallen aus den Nestern

vor 5 tagen - 21 Mai 2019 | Natur & Umwelt

Geschätzte 80 junge Eilseeschwalben, auch bekannt als „Swift Terns“, wurden am vergangenen Dienstag in der Walvis Bayer Hannah-Mupetami-Straße überfahren. Die jungen Vögel waren Teil eines...

Chinese treibt sein Unwesen weiter in der Sambesi-Region

1 woche her - 16 Mai 2019 | Natur & Umwelt

Nachdem nun einige Tage lang Ruhe eingetreten war, wurde gestern wieder ein Lkw der Firma New Force Logistics, der mit Holz beladen war, in Katima...

Prinz William kämpft gegen Wildtier-Handel

1 woche her - 16 Mai 2019 | Natur & Umwelt

Windhoek/Kensington (nic) • Prinz William, Herzog von Cambridge, hat die internationalen Strafverfolgungsbehörden dazu aufgefordert, vehement gegen den illegalen Handel mit Wildtieren und Wildtierprodukten anzugehen und...

Einen sicheren Lebensraum schaffen

1 woche her - 14 Mai 2019 | Natur & Umwelt

Von Nina CerezoWindhoek Rund 220000 Elefanten leben in dem grenzübergreifenden Naturschutzgebiet KAZA (Kavango Zambezi Transfrontier Conservation Area), das sich über die Länder Namibia, Botswana, Angola,...