03 April 2020 | Natur & Umwelt

Elefant zieht auf eine Farm

Swakopmund (er) - Der Swakopmunder Elefantenbulle, der sich im Februar bei dem Rössmund-Golfplatz niedergelassen hat und seither regelmäßige Abstecher ins Stadtgebiet unternimmt, wird in absehbarer Zukunft auf eine Farm gebracht. Das teilte das Umweltministerium jetzt mit und nennt als Grund dafür unter anderem Eigentumsschäden, die der Elefant angerichtet habe.

Das Ministerium habe demnach zwei Angebote von Farmern erhalten, die bereit wären, den Elefanten auf deren Grund und Boden unterzubringen. „Die Angebote wurden gleichermaßen beurteilt und das Beste davon akzeptiert“, heißt es. Das Ministerium wolle die Namen der Farmer allerdings nicht bekanntgeben und nennt als Grund Sorge vor möglichen „Einschüchterungsversuchen“.

Ferner bezeichnet das Ministerium jegliche Andeutungen als unwahr, wonach der Elefant nach der Umsiedlung zur Trophäenjagd freigegeben werde. Dies sei falsch und unbegründet, da der Elefant weiterhin Eigentum des Staates sei. „Das Ministerium hat von Anfang an mehrfach bewiesen, dass die Sicherheit und das Wohlergehen dieses Elefanten sehr wichtig sind“, heißt es.

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