24 Mai 2019 | Sport

Eishockey-Frust: „Dachte, dass wir bis zum Schluss dabei sind“

Deutschlands Eishockey-Nationalspieler hatten sich mehr als das WM-Viertelfinale erhofft. Entsprechend frustriert ist das Team nach dem 1:5 gegen Tschechien. Mit den Top-Nationen sehen sich die Spieler inzwischen fast auf Augenhöhe.

Bratislava (dpa) - Der Frust war groß im deutschen Eishockey-Team nach dem WM-Viertelfinal-Aus gegen Tschechien. Auch wenn das 1:5 (0:0, 1:1, 0:4) am Ende deutlich war, hatten die deutschen Spieler bis ins letzte Drittel fest mit dem Halbfinal-Einzug gerechnet. „Es ist sehr enttäuschend gerade. Ich glaube, dass so viel mehr drin war in dem Turnier“, sagte NHL-Verteidiger Korbinian Holzer nach dem Viertelfinale am Donnerstagabend in Bratislava. „Es ist bitter jetzt, weil ich gedacht hätte, dass wir bis zum Schluss dabei sind.“
Ein Halbfinal-Einzug wie zuletzt 2010 blieb der Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) aber verwehrt, weil die Tschechen im letzten Drittel eines bis dahin ausgeglichenen Spiels etwas glücklich in Führung gingen und danach notgedrungen mehr Raum bekamen. Den nutzten die Einzelkönner des zwölfmaligen Weltmeisters konsequent aus und trafen am Ende noch ins leere deutsche Tor, als Torhüter Philipp Grubauer zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis gegangen war.
„Es ist wirklich bitter. Wir hatten wirklich eine gute Ausgangsposition“, sagte der erst 18 Jahre alte Verteidiger Moritz Seider, der nach einer starken WM schon bald nach Nordamerika wechseln könnte. „Es sind nur noch acht Mannschaften im Rennen. Ich denke, jeder hat eine gute Chance Weltmeister zu werden. Davon träumt man natürlich.“
Auch Kapitän Moritz Müller verdeutlichte, dass die Ambitionen unter dem neuen Bundestrainer Toni Söderholm inzwischen ganz andere als noch vor ein paar Jahren sind, als die Nationalspieler mit dem Erreichen des Viertelfinals bereits zufrieden waren. „Dass jetzt alle so enttäuscht sind, zeigt eigentlich, wie dicht wir dran waren. In der zweiten Drittelpause hatten wir wirklich das Gefühl, dass wir das Ding hier drehen“, sagte der Verteidiger der Kölner Haie.
Mehr als der zwischenzeitliche Ausgleich von Münchens Frank Mauer (38. Minute) war am Ende nicht drin. Auch wegen des unzureichenden deutschen Überzahlspiels und des diesmal kaum auffälligen Leon Draisaitls. Entsprechend unzufrieden war der deutsche Top-Star. „Man kann nicht immer perfekt spielen oder nicht so spielen, wie man es erwartet“, sagte der 23 Jahre alte Weltklasse-Stürmer der Edmonton Oilers.

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