16 August 2019 | Politik

ECN registriert viele Wähler in Erongo

Swakopmund (er) – Mehr als 20000 Personen haben sich während der ergänzenden Wählerregistrierung in der Erongo-Region für die bevorstehenden Wahlen gemeldet. Indes wurde nun auch für seetüchtige Arbeiter ein Wahltermin festgelegt: 13. November.

Die Zahlen und Ziffern über die Erfassung neuer Wähler präsentierte Kashidinge Nghipuilepo, der regionale Koordinator der Wahlkommission (ECN), am Montag in Swakopmund. Dabei gab nicht nur einen Überblick, er nannte auch Herausforderungen, mit denen die Mitarbeiter der ECN konfrontiert waren.

Ganz reibungslos war der Vorgang allerdings nicht. Nghipuilepo stellte einen gewissen „Wiederstand“ in den Vordergrund, den es rund ein Dutzend Farmer in der Region geleistet habe. Die Farmer hätten dem Personal der Wahlkommission den Zutritt auf deren Grund und Boden verweigert. „Wir hatten zuvor vereinbart, dass wir einige Wählerregistrierungspunkte in ländlichen Gebieten errichten werden und dafür hatte die ECN die Genehmigung der Farmer benötigt“, sagte Nghipuilepo. Aber: „Die Farmer haben uns plötzlich ausgesperrt und wenn sie darauf angesprochen wurden, dann gab es entweder keine Antworten oder nur Ausreden.“ Nghipuilepo wollte allerdings keine Namen nennen und sagte auch nicht, in welchen Teil der Region sich diese Fälle zugetragen hätten.

Laut Nghipuilepo hat die ECN während der ergänzenden Wählerregistrierung, die vom 8. bis 27. Juli andauerte, insgesamt 20772 Personen in der Region erfasst. Davon seien 9151 Personen neue Wähler. Die höchste Anzahl neuer Wähler hätten sich im Wahlkreis Swakopmund angemeldet: 3252 Personen. Ferner habe die Wahlkommission in der Region insgesamt 8528 neue Wählerausweise an bestehende Wähler ausgestellt, die ihre Karte entweder verloren haben oder aus anderen Gründen über keinen gültigen Ausweis verfügen. Darüber hinaus habe sich bei 3093 Personen die Wohnadresse geändert.

Die bevorstehenden Präsidentschafts- und Parlamentswahlen finden am 27. November statt (AZ berichtete). Nghipuilepo kündigte bei der Gelegenheit an, dass nicht nur im Ausland lebende Namibier schon zwei Wochen zuvor, am 13. November, wählen dürfen. Jene müssten sich bei der jeweiligen Botschaft im Ausland anmelden bzw. dort wählen. Auch alle seetüchtigen Arbeiter, die in Walvis Bay und Lüderitzbucht wohnen, müssten am gleichen Tag ihre Stimme abgeben.

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