31 Juli 2013 | Wirtschaft

Dürre treibt Landwirtschaftssektor an

Windhoek (cev) - Im ersten Quartal dieses Jahres ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Namibias um 1,2 Prozent gewachsen, im Vergleich zu 3,7 Prozent in den drei Monaten davor. „Dies sei der starken Landwirtschaft und einer Erholung im Bergbau zu verdanken, was allerdings durch schwache Leistungen in Bereichen wie Fischerei und herstellendes Gewerbe ausgeglichen worden ist“, heißt es im aktuellen Wirtschaftsüberblick des Instituts für öffentliche Politforschung (IPPR) für den Monat Juni. Vor allem der Landwirtschaftssektor habe im ersten Quartal 2013 aufgrund der Dürre und dem daraus folgenden Vermarktungssprung (Notverkäufe) bei Rindern um 35 Prozent zugelegt. „Dies führte zu einer Wertsteigerung von 52,1 Prozent in der Fleischverarbeitung. (…) Die reduzierte Rinderanzahl wird sich in Zukunft aber negativ auf die Produktionskapazitäten auswirken“, heißt es in dem Bericht. Der Bergbau habe sich mit 20,9 Prozent Wachstum im ersten Quartal erholt, derweil andere Bereiche wie Fischerei (-19,5%) und Manufaktur (-10,9%) schwache Leistungen erzielt hätten. „Das starke Wachstum in der Fleischverarbeitung wurde durch einen Rückgang von 51,4 Prozent im herstellenden Gewerbe (das Schleifen von Diamanten eingeschlossen) ausgeglichen“, heißt es in dem Bericht. Die Milchproduktion und die Verarbeitung von Fisch seien um 33,4 bzw. 25,6 Prozent gesunken. Auf globaler Ebene habe der Internationale Währungsfonds (IWF) im Juli seine Prognose für das Weltwirtschaftswachstum von 3,9 (April-Prognose) auf 3,1 Prozent reduziert. In China, eine der weltweit größten Volkswirtschaften, sei die Wachstumsprognose von 8,8 auf 7,8 Prozent gesenkt worden, während sich Europa weiterhin in einer Rezession (-0,6%) befinde. Für Namibias Nachbar Südafrika werde im Jahr 2012 mit einem vorläufigen Wachstum von 2,5 Prozent gerechnet, was unter den Erwartungen liege und somit die Währung weiter in Mitleidenschaft ziehen werde. „Die Wirtschaftsleistung (von Südafrika) wurde durch einen Erzeugnisabsturz im Bergbau durch die anhaltenden Arbeitsunruhen heimgesucht“, so IPPR.

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