07 Mai 2013 | Kommentar

Dürre – ein Regelfall

Eberhard Hofmann Nach gut 14 fetten Jahren muss das Land wieder eine Dürre verkraften, was sich ansonsten eher zwischen fünf und sieben Jahren wiederholt. Dabei ist jetzt noch nicht abzusehen, ob die nächste Regenzeit gut ausfällt oder ob der Regen abermals ausbleibt. Auch zwei oder gar mehr unterdurchschnittliche Regenzeiten gehören zum Regel- und nicht zum Ausnahmefall. Ob die Wettervorhersagen für eine Regenzeit zutreffen oder nicht, die Farmerschaft muss auf jeden Fall mit den Härten unzuverlässiger oder gar ausbleibender Niederschläge rechnen. Dabei gilt, wie Präsident Pohamba schon öffentlich angedacht hat, dass Regierung und Privatsektor gleichermaßen gefordert sind, Vorsorge zu treffen, dass Härten und Existenznot, die nicht ausbleiben können, beizeiten durch gezielte Maßnahmen gemildert werden. Die Bereitwilligkeit verschiedener Sektoren, im Katastrophenfall zur Kooperation näher zusammenzurücken, hat die namibische Gesellschaft auch bei Überschwemmungen wiederholt gezeigt. Die Ausnahmen finden sich bei den Gewerkschaften, wo auch in Krisenzeiten unvermindert der kollektive Egoismus gepflegt wird und die patriotische Solidarität bestenfalls der Rhetorik an Nationalfeiertagen vorbehalten bleibt. Das hat die Arbeitervertretung aktuell gerade wieder in ihrem Disput bei Meatco demonstriert.

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