22 Juni 2011 | Lokales

DRC-Squatter müssen Gebiet räumen

Swakopmund - Seit über einem halben Jahr haben sich geschätzte 300 Personen westlich vom Armenviertel DRC illegal angesiedelt. Hunderte weitere Grundstücke wurden bereits markiert, sind allerdings noch nicht bewohnt. Obwohl diese Angelegenheit nichts Neues ist und schon seit Monaten darüber berichtet wurde, sind sich einige Stadtratsmitglieder über die aktuelle Situation nicht im Klaren. So wusste der Stadtratsabgeordnete Nehemia Salomon, der am Sonntag ein Treffen mit den Personen hatte, gestern auf AZ-Nachfrage nicht, dass die Siedler schon seit über sechs Monate dort wohnen.

Nach dem jüngsten Treffen wolle man den Siedlern Zeit geben, das Gebiet freiwillig zu räumen, sagte Salomon der AZ. Er fügte hinzu: "Es wird in Kürze ein neues Treffen folgen. Dann werden wir einen Stichtag festlegen, wann die Siedler das Gebiet räumen müssen, bevor wir weitere Schritte unternehmen." Ihm zufolge waren nahezu 1000 Personen beim Treffen am Sonntag anwesend, darunter Erongo-Polizeiregionalkommandant Festus Shilongo. Dieser habe den Siedlern erklärt, dass ihr Handeln illegal sei und ihnen eine Räumung droht. Er habe ihnen das Gesetz erklärt, das einigen Siedlern "neu" gewesen sei.

Salomon beschrieb die Situation als "übel". "Wenn man sich das Gebiet ansieht und mit dem Rest von Swakopmund vergleicht, dann hat man den Eindruck, wir wollen die Stadt in etwas Anderes verwandeln", so Salomon. Er bekräftige erneut die Aussage, dass die "illegalen Siedler" das Gebiet verlassen müssten. "Wir haben in diesem Land Gesetze und Alle müssen diese einhalten. Wir müssen etwas unternehmen, sonst siedeln sich morgen Menschen auf dem Strandhotel-Grundstück oder im Swakop-Rivier an. Die Sache kann außer Kontrolle geraten", sagte er weiter. Und: "Sonst kann doch Jeder machen, was er will, ohne die Gesetze einzuhalten."

Die Siedler selbst kritisieren die Stadtverwaltung. "Wir sind hier und werden um unseren Wohnsitz kämpfen. Wir werden nicht umziehen", sagte eine Person gestern der AZ. Ihm zufolge hat die Stadtverwaltung wenig unternommen, um ihnen entgegenzukommen oder zu helfen. "Wir wurden überall rausgeschmissen und suchen nur ein Wohnplatz", sagte er weiter.

Stadtratsmitglied Salomon ergänzte, dass man versuche, die Sache "anders anzugehen". "Woanders hätte man die Hütten schon längst mit einer Planierraupe platt gemacht. Das würde aber nicht viel nützen, da diese Leute ihre Hütten schon am nächsten Tag wieder errichten", sagte er. Man wolle das Material der Hütten nicht beschädigen.

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