09 Mai 2018 | Lokales

Doku sorgt für Diskussion

Namibia- Film löst hitzige Internetdebatte aus

Swakopmund/Berlin (er) – Ein kürzlich veröffentlichter Dokumentarfilm über den Landbesitz von Deutschsprachigen in Namibia hat auf verschiedenen sozialen Netzwerken eine hitzige Debatte ausgelöst. Das Stück unter dem Titel „Germans in Namibia: Apartheid continued“ wird im Internet verbreitet und richtet sich gezielt gegen die deutschsprachige Gemeinschaft in Namibia.

Der Film wurde von der aus Russland finanzierten Nachrichtenagentur redfish, mit Sitz in Berlin produziert. Die knapp 30 Minuten lange Dokumentation wurde auf der Internetseite Youtube hochgeladen und porträtiert Namibier, die ihr Land von den Nachkommen der deutschen Kolonialisten zurückerlangen wollen, die sie für den ersten Genozid des 20. Jahrhunderts verantwortlich machen.

Wer den Film in Auftrag gegeben und finanziert hat, wollte redfish nicht sagen. „Der Regisseur kann Ihre Anfrage nächste Woche beantworten“, hieß es gestern.

Der Film wird von vielen Zuschauern als Propaganda-Werk betrachtet, das den Rassismus fördere und Unwahrheiten enthalte. Gleich zu Beginn kommt der geschasste Vizeminister für Landreform, Bernadus Swartbooi, zu Wort: „Wir werden (auf Farmen) einfallen müssen (We will have to invade).“

Außer Swartbooi kommen der Land-Aktivisten Job Amupanda sowie der Swakopmunder Laidlaw Perinangda zu Wort. Der deutschsprachige Farmer Johann Vaatz und der Arbeitsrechtler Herbert Jauch werden ebenfalls gezeigt.

Das Stück beschäftigt auch die Deutsche Botschaft in Windhoek. Eine offizielle Stellungnahme gab es aber nicht.

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