06 April 2020 | Gesellschaft

Die 24/7-Familie – das muss nicht an die Substanz gehen

Gerade jetzt, wo viele gezwungen sind zu Hause zu bleiben, sind vor allem Eltern besonders gefordert. Auch für Kinder ist es eine Umstellung, nicht mehr den Kindergarten oder in die Schule, geschweige denn seine Freunde besuchen zu dürfen. Vielleicht helfen Ihnen ja einige von den folgenden Tipps.

Wichtig ist vor allen Dingen, dass die Familie weiterhin einem geregelten Tagesablauf nachgeht. Das bedeutet feste Zeiten für alle Aktivitäten wie Essen, Lernen, Spielen und Fernsehen. Natürlich sollten auch die Zeiten fürs Schlafengehen, bzw. Aufstehen ebenfalls geregelt sein. Das hilft nicht nur den Eltern, sondern auch den Kindern, da ihnen diese Regelmäßigkeiten Sicherheit und Orientierung bieten.

Sprechen Sie mit Ihren Kindern über die aktuelle Situation. Bewahren Sie eine positive Grundhaltung, denn diese überträgt sich auch auf Ihren Nachwuch. Nach dem Motto: „Die Lage ist ernst aber nicht hoffnungslos” können Sie Zuversicht und Sicherheit vermitteln. Vielleicht hilft Ihnen folgende Internetseite: https://www.kinderspiele-welt.de/spiele für drinnen.

Zum Glück leben wir in Zeiten, in denen man via Telefon, Skype oder Whatsapp den sozialen Kontakt leichter halten kann, obwohl sich die Großeltern bestimmt auch über einen Brief freuen würden. Richten Sie doch eine bestimmte Zeit am Tag ein, wo die

Kinder und natürlich auch Sie mit Verwandten und Freunden sprechen.

Natürlich wollen Kinder ständig beschäftigt sein. Doch sie müssen auch akzeptieren, dass auch Sie Ihre Zeit für sich brauchen und das nicht nur um den Haushalt zu bewältigen. Vielleicht beziehen Sie Ihre Kinder in die Haushaltsarbeit mit ein, wenn sie nicht zu klein sind. Ab einem bestimmten Alter können sie bestimmt auch einfache Arbeiten verrichten. Gemeinsames Kochen macht ebenfalls Spaß.

Unter folgenden Internet-Adressen werden Tipps für Kinder angeboten, die sich noch nicht selbst zu beschäftigen wissen: https://www.gofeminin.de/familie/spielideen-drinnen-kinder-s2398077.html

Mal wieder zu einem Buch greifen: Kinder lieben es Geschichten zu hören. Lesen sie täglich zu bestimmten Zeiten aus einem Buch vor, das gemeinsam ausgewält wurde. Vielleicht wollen Sie auch eine Geschichte selbst erfinden und gleichzeitig malen. Zeichnen Sie mit bunten Stiften, das worüber Sie gerade erzählen oder lassen Sie Ihr Kind es malen. So hört es nicht nur gut zu, sondern kann sich auch gleich kreativ betätigen. Die Geschichte sollte vielleicht nicht zu komplex sein, sondern mit vielen Figuren, die sich einfach zeichnen lassen. So hat man nicht nur ein schönes Bild für den Kühlschrank, sondern kann später die Geschichte immer wieder erzählen. Ist die Kühlschranktür erst einmal voll, macht man Platz für die neuen Bilder.

Wohl dem, der seine Kinder mit Lego oder Playmobil ausgestattet hat. Bauen Sie gemeinsam etwas auf und denken sich dazu eine Geschichte aus.

Aber trotz allem, lassen Sie sich nicht zum Clown machen. Schlagen Sie Ihrem Kind doch auch mal vor, dass es Sie unterhält. Vielleicht mit einem ausgedachten kleinen Theaterstück mit Verkleidung oder einer selbst erfundenen Geschichte.

Wenn die Möglichkeit besteht, wechseln Sie sich mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin ab, dass jeder einmal die Chance erhält auszuspannen, um Kraft für den nächten Tag zu sammeln.



Wiebke Schmidt

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